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	<title>&quot;Wem gehört die Stadt?&quot;</title>
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	<description>Baugruppe: &#34;Wem gehört die Stadt?&#34; im Mietshäuser Syndikat</description>
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	<title>&quot;Wem gehört die Stadt?&quot;</title>
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		<title>Vortrag: Mein Haus, mein Garten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Dr. Jan Engelke, Technische Universität München am Mittwoch den 22.04.2026, 19 Uhr Im Weingut Andreas Dilger, Urachstr. 3, Freiburg Keine Wohnform ist so populär und zugleich so umstritten wie das Einfamilienhaus. Wegen massivem Material-, Energie- und Flächenverbrauch, programmatischer Starrheit &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/04/15/vortrag-mein-haus-mein-garten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von Dr. Jan Engelke, Technische Universität München<br />
am </strong><strong>Mittwoch den 22.04.2026, 19 Uhr<br />
Im Weingut Andreas Dilger, Urachstr. 3, Freiburg</strong></p>
<p>Keine Wohnform ist so populär und zugleich so umstritten wie das Einfamilienhaus. Wegen massivem Material-, Energie- und Flächenverbrauch, programmatischer Starrheit und auch wegen der mit ihm verbundenen tradierten Familienbilder und Genderrollen steht es in der Kritik. Trotz Klimakrise und steigender Kosten werden Jahr für Jahr zehntausende neue Einfamilienhäuser gebaut werden.<br />
Der Vortrag betrachtet die Geschichte der Einfamilienhäuser und die Werte, die gesellschaftlich mit ihm verbunden werden.<br />
<em>Beim Thema Eigentum wird es schnell emotional – vor allem wenn es um Eigentum an Grund und Boden geht. Denn die Kritik daran greift scheinbar auch die mit dem Eigentum verbundene Idee von Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung an. Doch genau diese Rechte sollen im gemeinwohlorientierten Wohnungsbau auch Mieter*innen zugutekommen.<br />
Der Bauverein „Wem gehört die Stadt“ will den gesellschaftlichen Wert dieser Eigentumsform beleuchten und ihre Stellung innerhalb der städtischen, landes- und bundesweiten Förderpolitik zur Diskussion stellen.</p>
<p></em><span id="more-1336"></span></p>
<p><strong>Die Stadt, die es geben könnte<br />
</strong>“Stell dir eine Stadt vor, in der Wohnungen dauerhaft bezahlbar bleiben – ohne Spekulation, ohne Verdrängung.<br />
Im neuen Baugebiet Kleineschholz geht Freiburg diesen Weg: Hier wurden zum ersten Mal die Grundstücke ausschließlich an gemeinwohlorientierte Träger vergeben.<br />
Das bedeutet:<br />
&#8211; Mietwohnungen bleiben auch in Zukunft in Mieter*innenhand.<br />
&#8211; Es gibt kostendeckende, nicht gewinnorientierte Mieten.<br />
&#8211; Vermögen und Gewinne sind zweckgebunden.<br />
&#8211; Bewohner*innen können mitgestalten und selbst verwalten.<br />
So wird Kleineschholz nicht – wie einst Vauban oder das Rieselfeld – in wenigen Jahren zu den teuersten Stadtvierteln, sondern zu einem Ort, an dem viele Menschen gut und sicher wohnen können.<br />
Die Hürden sind hoch, denn nicht nur die Baupreise haben sich in den letzten Jahren nahezu verdoppelt.<br />
Baden-Württemberg knausert bei Zuschüssen für bezahlbare Wohnungen.<br />
Wir verstehen nicht, warum das Land als eines der reichsten Bundesländer die Erwartungen des Bundes nicht erfüllt: Pro Euro Bundesmittel wird eine Co-Finanzierung von mindenstens einem Euro von den Ländern erwartet. In 2024 lag der Anteil des Landes am Fördertopf in Höhe von 580 Millionen Euro gerade mal bei rd. 170 Millionen Euro.<br />
Und insbesondere fehlt es an einer Priorisierung in der Förderpolitik: eine gezielte Vergabe der Mittel an gemeinwohlorientierte Träger wie Projekte im Mietshäuser Syndikat und Kleingenossenschaften, die die Wohnungen bauen, die dringend gebraucht werden und nicht in 10, 20 oder 30 Jahren aus der Bindung fallen.<br />
Es soll nicht bei Kleinescholz bleiben: Auch in Dietenbach wollen wir uns für eine sozial ausgerichtete und klimaschonende Baupolitik engagieren &#8211; damit die Stadt uns allen gehört.<br />
Wir möchten Sie ermuntern mit zu machen und zu unterstützen, politisch und wenn möglich auch finanziell.</p>
<p>Viele Grüße vom Bauverein “Wem gehört die Stadt?”</p>
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			</item>
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		<title>Offener Brief an die Verhandelnden einer Koalition in Baden-Württemberg, an die Mitglieder des Landtages von Baden-Württemberg</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/04/13/offener-brief-an-die-verhandelnden-einer-koalition-in-baden-wuerttemberg-an-die-mitglieder-des-landtages-von-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren, von der Architektenkammer über Gewerkschaften und Mieterbund, von Wohlfahrtsverbänden bis zu gemeinwohlorientierten Wohnungsunternehmen und Bauwirtschaft: die Liste derer die sich in Baden-Württemberg für eine stärkere Förderung des Sozialen Wohnungsbaus einsetzen, ist lang. Der Landesvorsitzende des &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/04/13/offener-brief-an-die-verhandelnden-einer-koalition-in-baden-wuerttemberg-an-die-mitglieder-des-landtages-von-baden-wuerttemberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>von der Architektenkammer über Gewerkschaften und Mieterbund, von Wohlfahrtsverbänden bis zu gemeinwohlorientierten Wohnungsunternehmen und <strong>Bauwirtschaft: die Liste derer die sich in Baden-Württemberg für eine stärkere</strong> Förderung des Sozialen Wohnungsbaus einsetzen, ist lang.</p>
<p>Der Landesvorsitzende des Deutschen Mieterbundes, Rolf Gaßmann, begrüßte anlässlich der Haushaltsberatungen 2025/2026 zwar die geplante Erhöhung der Fördermittel für die Soziale Wohnraumförderung als Schritt in die richtige Richtung, stellte jedoch unmissverständlich klar:<br />
„Der Schritt ist deutlich zu kurz. Wenn das Wohnraumförderprogramm 2024 mit einem Volumen von 580 Millionen Euro bereits im Januar ausgeschöpft war, werden 750 Millionen Euro für das Jahr 2025 nicht ausreichen.“<br />
<span id="more-1331"></span></p>
<p>Markus Müller, Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg, betonte bereits im Oktober 2023: „Wir brauchen dringend zinsfreie und zinsermäßigte Darlehen, die sozialen Projekten zu einer ‚schwarzen Null‘ verhelfen. Ohne zielgenaue Unterstützung dieses preissensiblen Segments wird sich der Fehlbedarf an bezahlbaren Wohnungen weiter vergrößern.“</p>
<p>Diese Einschätzungen werden durch aktuelle Zahlen bestätigt.<br />
Nach Berechnungen des Pestel-Instituts<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> fehlten Ende 2024 bundesweit rund 1,4 Millionen Wohnungen. Pestel-Chefökonom Matthias Günther stellte dazu im Januar in Berlin fest, dass eine spürbare Entlastung des Wohnungsmarktes in den kommenden Jahren nicht in Sicht ist.</p>
<p>Für Baden-Württemberg ergibt sich ein besonders gravierendes Bild: Bereits heute fehlen rund 196.000 Wohnungen. Bis 2030 werden im Südwesten bis zu 362.000 zusätzliche Wohnungen benötigt – das entspricht einem jährlichen Bedarf von über 60.000 neuen Wohnungen.<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a></p>
<p>Gleichzeitig verschärft sich die soziale Schieflage: Junge Familien leben in zu kleinen Wohnungen, weil größere unbezahlbar sind. Ältere Menschen bleiben in zu großen Wohnungen, weil bezahlbare Alternativen fehlen. Für immer mehr Menschen wird Wohnen zur existenziellen Belastung.</p>
<p><strong>Deshalb braucht es dringend eine konsequente Neuausrichtung der Förderpolitik:</strong></p>
<ol>
<li><strong> Öffentliche Mittel gezielt für gemeinwohlorientierte Akteure einsetzen</strong><br />
Die vorhandenen finanziellen Mittel müssen deutlich stärker in nicht profitorientierte Wohnformen fließen. Gemeinwohlorientierte Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und Projekte wie das Mietshäuser Syndikat sichern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum, weil sie Immobilien dem spekulativen Markt entziehen. Diese Strukturen sind kein Nischenmodell – sie sind ein zentraler Teil der Lösung.</li>
<li><strong> Prioritäten neu setzen: weg von der Eigenheimförderung, hin zum bezahlbaren Mietwohnraum</strong><br />
Die Förderung von Eigenheimen bindet erhebliche Mittel, ohne den Mietwohnungsmarkt spürbar zu entlasten. Öffentliche Gelder müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte soziale Wirkung entfalten.</li>
<li><strong> Landesmittel für sozialen Mietwohnungsbau deutlich erhöhen</strong><br />
Das Land muss mindestens in vergleichbarer Größenordnung wie der Bund – besser darüber hinaus – in den sozialen Wohnungsbau investieren. Andernfalls bleibt der Neubau dauerhaft hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück.</li>
<li><strong> Tragfähige Finanzierungsbedingungen für neue Initiativen schaffen</strong><br />
Neugegründete Genossenschaften und gemeinwohlorientierte Wohnprojekte benötigen verlässliche, transparente Finanzierungsstrukturen. Neben Zuschüssen sind insbesondere zinsgünstige Darlehen entscheidend. Eine Förderung, die sich einseitig auf Zuschüsse stützt, erhöht den notwendigen Eigenkapitalanteil und erschwert die Umsetzung erheblich. Darlehen hingegen fließen zurück und können erneut eingesetzt werden. Sie sind ein nachhaltiges und haushaltspolitisch sinnvolles Instrument öffentlicher Förderung.<br />
Langwierige Verfahrenszeiten und unklare Auszahlungszeitpunkte für die Soziale Wohnraumförderung machen teure Zwischenfinanzierungen notwendig, die für gemeinwohlorienterte Projekte nur schwer zu realisieren sind.</li>
<li><strong> Umzugshilfen </strong>Eine starke Förderung von Umzügen von zu großen in kleinere Wohnungen kann den Bedarf an Neubauten und damit Flächenfraß erheblich senken.</li>
</ol>
<p>Wir appellieren dringend an Sie, die Regierungsbildung zu nutzen, um eine zukunftsfähige und nachhaltige Wohnungspolitik auf den Weg zu bringen – eine Politik, die soziale Gerechtigkeit stärkt, langfristige Perspektiven schafft und Wohnen als Grundrecht ernst nimmt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Netzwerk gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen Baden-Württemberg<br />
Kontakt: Bauverein „Wem gehört die Stadt“ Freiburg</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> https://mieterbund.de/themen-und-positionen/studien/pestel-institut-sozialer-wohn-monitor-2026/</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> https://.staatsanzeiger.de/nachrichten/politik-und-verwaltung/studie-in-baden-wuerttemberg-fehlen-196-000-wohnungen</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sabine Nuss (So. 1.3. 11 Uhr): Baugebiet Kleineschholz – Wem gehört der Boden und wie nachhaltig leben wir?</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/02/19/sabine-nuss-so-1-3-11-uhr-baugebiet-kleineschholz-wem-gehoert-der-boden-und-wie-nachhaltig-leben-wir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 15:27:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
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		<category><![CDATA[Grund und Boden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir laden Sie herzliche ein zum nächsten Vortrag am Sonntag, 1.3.2026, 11 Uhr Im Weingut Andreas Dilger (Urachstr. 3, Freiburg) Der Eintritt ist frei! Als das Baugebiet Kleineschholz von der Stadt Freiburg ausgeschrieben wurde, war das vorrangige Kriterium für den &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/02/19/sabine-nuss-so-1-3-11-uhr-baugebiet-kleineschholz-wem-gehoert-der-boden-und-wie-nachhaltig-leben-wir/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir laden Sie herzliche ein zum nächsten Vortrag am</p>
<p>Sonntag, 1.3.2026, 11 Uhr<br />
Im Weingut Andreas Dilger (Urachstr. 3, Freiburg)<br />
Der Eintritt ist frei!</p>
<p>Als das Baugebiet Kleineschholz von der Stadt Freiburg ausgeschrieben wurde, war das vorrangige Kriterium für den Zuschlag die Gemeinwohlorientierung. &#8222;Baulöwen müssen draußen bleiben&#8220; titelte die Badische Zeitung seinerzeit. In diesem Jahr beginnt auch die Grundstücksvergabe des Stadtteils Dietenbach. Auch hier will man über spezielle Regularien verhindern, dass der Grund und Boden irgendwann einmal wieder in die Hände von Privatinvestoren gerät und damit Objekt von Spekulation wird. Aber gemeinderätliche Mehrheiten können sich ändern und niemand weiß, ob die Kommune in späteren Zeiten ihre Möglichkeiten ausschöpfen wird, um die weitere soziale Nutzung der Grundstücke zu sichern. Wir erinnern uns allzu gut an den städtischen Versuch von 2006, die kommunale Wohnungsbaugesellschaft komplett zu verkaufen. Wie also kann eine gemeinnützige Bewirtschaftung von Grund und Boden nachhaltig sein und dadurch sozial bleiben?</p>
<p>Vergesellschaftet, vergemeinschaftet, gemeinwohlorientiert? &#8211; Zur Kritik des Privateigentums und mögliche Alternativen</p>
<p>Vortrag &amp; Diskussion mit Sabine Nuss, Berlin</p>
<p>Vor diesem Hintergrund lädt der Bauverein “Wem gehört die Stadt” zu Vortrag &amp; Diskussion mit der Berliner Publizistin Dr. Sabine Nuss. Die Politikwissenschaftlerin beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den destruktiven Auswirkungen von Privateigentum und freiem Markt auf das soziale Gefüge unserer Gesellschaft und ihrem Verhältnis zur Natur. Sie nimmt unsere Vorstellung von Eigentum grundlegend auseinander und zeigt, welche Machtverhältnisse hinter der Ideologie des Privateigentums stehen und wie das dazu führt, dass soziale, nachhaltige und an allen Menschen gleichermaßen versorgungsorientierte Strukturen des Eigentums kaum noch denkbar, bzw. diskreditiert sind. Anhand aktueller Auseinandersetzungen im Kontext der Wohnungskrise in Berlin erläutert sie die Forderung sozialer Bewegungen nach &#8222;Vergesellschaftung&#8220; von Grund und Boden, nicht nur als Alternative zu Privateigentum, sondern auch als Alternative zu Gemeineigentum.</p>
<p>Dr. Sabine Nuss ist Publizistin, Podcasterin und Autorin mehrerer Bücher zum Thema Eigentum und Kritik des Kapitalismus. Zuletzt erschien von ihr das Buch &#8222;Der verdrängte Kapitalismus. Möglichkeiten und Grenzen einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik&#8220;. Ihre Arbeiten sind dokumentiert unter sabinenuss.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einladung zur Veranstaltung am Sonntag 8.2.2026 &#8211; Klimafreundlich bauen auf Kleinescholz</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/01/28/einladung-zur-veranstaltung-am-sonntag-8-2-2026-klimafreundlich-bauen-auf-kleinescholz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 12:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Interessierte, wir laden Sie/Euch herzlich ein zu unserer Veranstaltung am Sonntag, 8.2.2026, 11 Uhr Im Weingut Andreas Dilger Urachstr.3, Freiburg Klimafreundlich bauen auf Kleinescholz – viel Holz, viel Solarstrom, viel Dachgrün? Bei den Grundstücksvergaben auf Kleineschholz spielte die Klimafreundlichkeit &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/01/28/einladung-zur-veranstaltung-am-sonntag-8-2-2026-klimafreundlich-bauen-auf-kleinescholz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Interessierte,</p>
<p>wir laden Sie/Euch herzlich ein zu unserer Veranstaltung am<br />
Sonntag, 8.2.2026, 11 Uhr<br />
Im Weingut Andreas Dilger<br />
Urachstr.3, Freiburg<br />
<span id="more-1319"></span></p>
<p><strong>Klimafreundlich bauen auf Kleinescholz –</strong><br />
<strong>viel Holz, viel Solarstrom, viel Dachgrün?</strong></p>
<p>Bei den Grundstücksvergaben auf Kleineschholz spielte die Klimafreundlichkeit von Baustoffen und Energieversorgung eine wichtige Rolle.<br />
Doch klimaschonendes Bauen heisst nicht nur klimafreundliche Baustoffe zu verwenden, sondern auch sparsam mit den vorhandenen Bauflächen um zu gehen – denn sie sind keine nachwachsenden Rohstoffe.<br />
Bundesweit steigt der Flächenverbrauch pro Person seit Jahren kontinuierlich, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Setzen wir diese Entwicklung fort, wird auch Freiburg in Zukunft deutlich mehr Wohnfläche benötigen.<br />
Wie können wir mit dem Flächenbedarf einerseits und der Flächenknappheit andereseits umgehen, um ein gutes Leben für möglichst viele Menschen auf begrenztem Platzangebot zu realisieren?<br />
Wir zeigen anhand von wissenschaftlichen und kommunalen Erhebungen die Entwicklung des Flächenverbrauchs sowie anhand von Bauplanungen der Kesh³ – Projekte, wie flächenverbrauchs-sensibler Neubau in der Stadt gelingen könnte.<br />
Wir freuen uns auf den Austausch und die gemeinsame Diskussion.<br />
Mit herzlicher Einladung vom Bauverein “Wem gehört die Stadt”<br />
Eintritt frei!</p>
<p><a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2026/01/Hochformat.pdf">Plakat im Hochformat</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klimafreundlich bauen auf Kleinescholz – viel Holz, viel Solarstrom, viel Dachgrün?</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/01/26/klimafreundlich-bauen-auf-kleinescholz-viel-holz-viel-solarstrom-viel-dachgruen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 07:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleineschholz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimafreundlich]]></category>
		<category><![CDATA[Mietshäuser Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwohnungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sonntag, 8.2.2026, 11 Uhr Im Weingut Andreas Dilger Urachstr.3, Freiburg &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Bei den Grundstücksvergaben auf Kleineschholz spielte die Klimafreundlichkeit von Baustoffen und Energieversorgung eine wichtige Rolle. Doch klimaschonendes Bauen heisst nicht nur klimafreundliche Baustoffe &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/01/26/klimafreundlich-bauen-auf-kleinescholz-viel-holz-viel-solarstrom-viel-dachgruen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
The post <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/01/26/klimafreundlich-bauen-auf-kleinescholz-viel-holz-viel-solarstrom-viel-dachgruen/">Klimafreundlich bauen auf Kleinescholz – viel Holz, viel Solarstrom, viel Dachgrün?</a> first appeared on <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org">"Wem gehört die Stadt?"</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-1317" src="https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2026/01/Klimafreundlich-bauen-auf-Kleinescholz1.jpg" alt="" width="276" height="388" />Sonntag, 8.2.2026, 11 Uhr<br />
Im Weingut Andreas Dilger<br />
Urachstr.3, Freiburg</p>
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<p>Bei den Grundstücksvergaben auf Kleineschholz spielte die Klimafreundlichkeit von Baustoffen und Energieversorgung eine wichtige Rolle.<br />
Doch klimaschonendes Bauen heisst nicht nur klimafreundliche Baustoffe zu erwenden, sondern auch sparsam mit den vorhandenen Bauflächen um zu gehen – denn sie sind eine nachwachsenden Rohstoffe.<br />
Bundesweit steigt der Flächenverbrauch pro Person seit Jahren kontinuierlich, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Setzen wir diese Entwicklung fort, wird auch Freiburg in Zukunft deutlich mehr Wohnfläche benötigen.<br />
Wie können wir mit dem Flächenbedarf einerseits und der Flächenknappheit andereseits umgehen, um ein gutes Leben für möglichst viele Menschen auf begrenztem Platzangebot zu realisieren?<br />
Wir zeigen anhand von wissenschaftlichen und kommunalen Erhebungen die Entwicklung des Flächenverbrauchs sowie anhand von Bauplanungen der Kesh³ – Projekte, wie flächenverbrauchs-sensibler Neubau in der Stadt gelingen könnte.</p>
<p>Wir freuen uns auf den Austausch und die gemeinsame Diskussion.<br />
Mit herzlicher Einladung vom Bauverein “Wem gehört die Stadt”<br />
Eintritt frei!</p>
The post <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/01/26/klimafreundlich-bauen-auf-kleinescholz-viel-holz-viel-solarstrom-viel-dachgruen/">Klimafreundlich bauen auf Kleinescholz – viel Holz, viel Solarstrom, viel Dachgrün?</a> first appeared on <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org">"Wem gehört die Stadt?"</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anders wirtschaften auf Kleineschholz</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/01/03/anders-wirtschaften-auf-kleineschholz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2026 07:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeingut]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialwohnungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>am Sonntag, 11.1.2026, 11 Uhr laden wir ein, ins Weingut Andreas Dilger, Urachstraße 3, Freiburg zum Vortrag: Anders wirtschaften auf Kleineschholz – solidarisch und klimafreundlich Wie kann eine Wirtschaftsweise aussehen, die sich an Bedürfnissen orientiert – nicht an Profit? Die &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2026/01/03/anders-wirtschaften-auf-kleineschholz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>am <strong>Sonntag, 11.1.2026, 11 Uhr</strong> laden wir ein, ins <strong>Weingut Andreas Dilger</strong>, Urachstraße 3, Freiburg</p>
<p>zum Vortrag:<img decoding="async" class="alignnone wp-image-1312 size-full" src="https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2026/01/Einladung-11.1.-Vortrag-Elisabeth-Voss.jpg" alt="Anders wirtschaften auf Kleineschholz – solidarisch und klimafreundlich

Wie kann eine Wirtschaftsweise aussehen, die sich an Bedürfnissen orientiert – nicht an Profit?
Die nicht um jeden Preis nach Wachstum strebt, sondern Wege öffnet für Klimagerechtigkeit und ein gutes Leben für alle?
Elisabeth Voss gibt Einblicke in solidarisches Wirtschaften, in Genossenschaften, Commons und selbstorganisierte Projekte.
Das sind nicht nur Ideen, sondern es passiert längst, überall auf der Welt: Anders wirtschaften ist möglich, auch beim Wohnen!" width="826" height="1169" srcset="https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2026/01/Einladung-11.1.-Vortrag-Elisabeth-Voss.jpg 826w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2026/01/Einladung-11.1.-Vortrag-Elisabeth-Voss-212x300.jpg 212w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2026/01/Einladung-11.1.-Vortrag-Elisabeth-Voss-724x1024.jpg 724w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2026/01/Einladung-11.1.-Vortrag-Elisabeth-Voss-768x1087.jpg 768w" sizes="(max-width: 826px) 100vw, 826px" /></p>
<p><span id="more-1311"></span></p>
<h1>Anders wirtschaften auf Kleineschholz – solidarisch und klimafreundlich</h1>
<p>Wie kann eine Wirtschaftsweise aussehen, die sich an Bedürfnissen orientiert – nicht an Profit?<br />
Die nicht um jeden Preis nach Wachstum strebt, sondern Wege öffnet für Klimagerechtigkeit und ein gutes Leben für alle?<br />
Elisabeth Voss gibt Einblicke in solidarisches Wirtschaften, in Genossenschaften, Commons und selbstorganisierte Projekte.<br />
Das sind nicht nur Ideen, sondern es passiert längst, überall auf der Welt: Anders wirtschaften ist möglich, auch beim Wohnen!</p>
<p>Eintritt frei!</p>
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		<title>Die Stadt, die es geben könnte</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2025/12/01/die-stadt-die-es-geben-koennte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 16:39:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Stell dir eine Stadt vor, in der Wohnungen dauerhaft bezahlbar bleiben – ohne Spekulation, ohne Verdrängung. Im neuen Baugebiet Kleineschholz geht Freiburg diesen Weg: Hier wurden zum ersten Mal die Grundstücke ausschließlich an gemeinwohlorientierte Träger vergeben. Das bedeutet: Mietwohnungen bleiben &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2025/12/01/die-stadt-die-es-geben-koennte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>“Stell dir eine Stadt vor, in der Wohnungen dauerhaft bezahlbar bleiben – ohne Spekulation, ohne Verdrängung.<br />
<span id="more-1303"></span></p>
<p>Im neuen Baugebiet Kleineschholz geht Freiburg diesen Weg: Hier wurden zum ersten Mal die Grundstücke ausschließlich an gemeinwohlorientierte Träger vergeben.</p>
<p>Das bedeutet:</p>
<ul>
<li>Mietwohnungen bleiben auch in Zukunft in Mieter*innenhand.</li>
<li>Es gibt kostendeckende, nicht gewinnorientierte Mieten.</li>
<li>Vermögen und Gewinne sind zweckgebunden.</li>
<li>Bewohner*innen können mitgestalten und selbst verwalten.<br />
So wird Kleineschholz nicht – wie einst Vauban oder das Rieselfeld – in wenigen Jahren zu den teuersten Stadtvierteln, sondern zu einem Ort, an dem viele Menschen gut und sicher wohnen können.”</li>
</ul>
<p>Die Hürden sind hoch, denn nicht nur die Baupreise haben sich in den letzten Jahren nahezu verdoppelt.</p>
<p>Baden-Württemberg knausert bei Zuschüssen für bezahlbare Wohnungen.<br />
Wir verstehen nicht, warum das Land als eines der reichsten Bundesländer die Erwartungen des Bundes nicht erfüllt: Pro Euro Bundesmittel wird eine Co-Finanzierung von mindenstens einem Euro von den Ländern erwartet. In 2024 lag der Anteil des Landes am Fördertopf in Höhe von 580 Millionen Euro gerade mal bei rd. 170 Millionen Euro.<br />
Und insbesondere fehlt es an einer Priorisierung in der Förderpolitik: eine gezielte Vergabe der Mittel an gemeinwohlorientierte Träger wie Projekte im Mietshäuser Syndikat und Kleingenossenschaften, die die Wohnungen bauen, die dringend gebraucht werden und nicht in 10, 20 oder 30 Jahren aus der Bindung fallen.<br />
Es soll nicht bei Kleinescholz bleiben: Auch in Dietenbach wollen wir uns für eine sozial ausgerichtete und klimaschonende Baupolitik engagieren &#8211; damit die Stadt uns allen gehört.<br />
Wir möchten Sie ermuntern mit zu machen und zu unterstützen, politisch und wenn möglich auch finanziell.</p>
<p><strong>Wir laden Sie herzlich ein zu unserer kleinen Reihe zum Thema gemeinwohlorientierter Wohnungsbau im Weingut Dilger Urachstr. 3 in Freiburg an den Sonntagen 14.12., 11.1., 8.2. und 1.3. jeweils ab 11 Uhr.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Viele Grüße vom Bauverein „Wem gehört die Stadt“</strong></p>
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		<title>Strategiedialog „Bezahlbares Wohnen und innovatives Bauen“ 2025 – oder: Wenn Bauen innovativ wird, aber Wohnen unbezahlbar bleibt</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2025/11/13/strategiedialog-bezahlbares-wohnen-und-innovatives-bauen-2025-oder-wenn-bauen-innovativ-wird-aber-wohnen-unbezahlbar-bleibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 10:37:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit drei Jahren läuft dieser Prozess, der große Ziele verfolgt: mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, ökologischer bauen, die Bauwirtschaft digital und nachhaltig transformieren. Das klingt gut – und doch beschleicht uns jedes Jahr das Gefühl: Der gesamte Prozess geht am Kern &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2025/11/13/strategiedialog-bezahlbares-wohnen-und-innovatives-bauen-2025-oder-wenn-bauen-innovativ-wird-aber-wohnen-unbezahlbar-bleibt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit drei Jahren läuft dieser Prozess, der große Ziele verfolgt: mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, ökologischer bauen, die Bauwirtschaft digital und nachhaltig transformieren.<br />
Das klingt gut – und doch beschleicht uns jedes Jahr das Gefühl: Der gesamte Prozess geht am Kern des Problems vorbei.<br />
<strong>Ein glänzendes Rahmenprogramm – und viel heiße Luft<br />
</strong><span id="more-1293"></span>Schon beim Empfang wird klar: Sparen muss hier niemand.<br />
Ein üppiges Frühstücksbuffet, später eine Auswahl an Essensständen mit aufwendig angerichteten Speisen, nachmittags Kaffee und Kuchen im Überfluss.<br />
An Geld mangelt es jedenfalls nicht – solange es um das Event selbst geht.<br />
Nach der Begrüßung durch die Moderatorin wurde Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf die Bühne gebeten – allerdings sprach er nicht sofort.<br />
Zuerst lief ein professionell produzierter Videoeinspieler: Musik, Bilder vom modernen Bauen, nachhaltige Materialien, lächelnde Handwerker*innen, das Versprechen, Baden-Württemberg baue an der Zukunft.<br />
Dann begann Kretschmann seine Rede mit den Worten: „Ohne Klimbim geht es heute nicht.“<br />
Das Publikum lachte, die Stimmung war locker.<br />
Er sprach über das Bauen der Zukunft, über Innovationen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, über die gemeinsame Verantwortung von Politik und Wirtschaft. Gegen Ende wurde der Ton gefühlvoller – ein Appell an Zusammenhalt, Mut und den „Geist der Innovation“.<br />
„Innovation schafft positive Stimmung“, rief er zum Abschluss.<br />
Während der Applaus anhielt und der nächste Sprecher begrüßt wurde, fragten wir uns:<br />
Wo bleibt die Substanz? Wo bleibt die Frage, wie Menschen mit durchschnittlichem Einkommen künftig überhaupt noch wohnen sollen – und wer die Wohnungen baut, die wirklich bezahlbar sind?<br />
<strong>Immer neue Programme – immer neue Unsicherheiten<br />
</strong>Dr. Olaf Joachim vom Bundesbauministerium sprach darüber, dass der Strategiedialog aus Baden-Württemberg auch im Bund Aufmerksamkeit erregt.<br />
Am Ende berichtete er über neue Förderstrukturen – schon wieder sollen Programme verändert werden. KfW 55 wird wieder eingeführt, also zurück zu alten Standards.<br />
Müssen wir jetzt alle wieder umplanen? Wir hatten doch auf die Förderung klimafreundlicher Neubauten gesetzt.<br />
<strong>Der „Dialog“ ohne Dialog<br />
</strong>Es folgte die Fragerunde mit den Ministerinnen Razzavi und Hofmeister-Kraut sowie Staatssekretärin Lindlohr. Die Moderatorin stellte vorbereitete Fragen, die mit ebenso vorbereiteten Antworten beantwortet wurden.<br />
Ein Satz von Frau Razzavi ließ uns aufhorchen:<br />
„Vor dem Ukraine-Krieg hatten wir das Problem des bezahlbaren Wohnraums noch nicht.“<br />
Haben wir uns verhört? Oder leben wir in einem Paralleluniversum?<br />
<strong>Der Tenor: Bauen, schneller, einfacher, günstiger<br />
</strong>Wie jedes Jahr drehte sich fast alles um „Innovatives Bauen“.<br />
Normen abbauen, Bauteile standardisieren, Prozesse beschleunigen – das war die Devise.<br />
Ein Impulsvortrag von Dipl.-Ing. Hubert Rhomberg zeigte beeindruckende Bilder modularer, digital gesteuerter Gebäude: Hightech, effizient, smart.<br />
Aber was völlig fehlte, war die zentrale Frage:<br />
Werden dadurch die Mieten wirklich sinken?<br />
Darüber sprach niemand.<br />
Denn selbst wenn billiger gebaut wird – vermietet wird, was der Markt hergibt.<br />
Und solange Wohnraum Ware bleibt, profitieren die Investoren, nicht die Mieter*innen.<br />
Fragen an die Vortragenden? Fehlanzeige.<br />
Nach dem letzten Beitrag ging es direkt zur Mittagspause.<br />
Die Veranstaltung heißt „Strategiedialog“, aber einen echten Dialog gibt es nicht.<br />
<strong>Das Mittagessen war exquisit – karamellisierter Fenchel, feine Sauce.</strong><br />
Am Stehtisch kamen wir mit einem Vertreter eines Elektrikerverbands ins Gespräch. Er erzählte, er habe selbst einmal ein Haus gebaut, doch seine gut ausgebildeten Kinder könnten sich das heute nicht mehr leisten. „Ich konnte das damals mit meinem Gehalt, mein Sohn kann es heute nicht mehr“, sagte er – und fügte hinzu: „2015 hat man doch für die Flüchtlinge überall gebaut, schöne Häuser – und jetzt, wo es um unsere Kinder geht, passiert nichts mehr.“<br />
Da war sie wieder: die bequeme Verschiebung der Schuld – und der alte Glaube, dass jeder ein eigenes Einfamilienhaus besitzen müsse, um glücklich zu sein.<br />
Doch das eigentliche Problem liegt gerade darin: in einem System, das Eigentum subventioniert, Einfamilienhäuser fördert und gemeinwohlorientierte Mietmodelle vernachlässigt – obwohl die Mehrheit der Menschen in Deutschland zur Miete lebt.<br />
<strong>Wohnen ist zur Geldanlage geworden.</strong><br />
Mit Wohnraum wird gehandelt – und genau das treibt die Preise nach oben.<br />
Solange sich daran nichts ändert, hilft auch das effizienteste Bauen nichts.<br />
<strong>Was wirklich helfen würde</strong><br />
Wenn man wirklich mehr bezahlbaren Wohnraum will, reicht es nicht, billiger zu bauen.<br />
Man muss anders fördern.<br />
Keine Zuschüsse mehr für Eigentum oder Einfamilienhäuser!<br />
Stattdessen dauerhaft gebundener Mietwohnraum, getragen von städtischen Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften, Mietshäuser-Syndikatsprojekten und anderen gemeinwohlorientierten Trägern.<br />
Nur so kann Wohnen auf Dauer bezahlbar bleiben.<br />
Nur so entzieht man Wohnraum der Spekulation.<br />
Denn mit Wohnraum darf nicht gehandelt werden.<br />
Das wäre die wahre Innovation.<br />
<strong>Unser Fazit</strong><br />
Der Strategiedialog wirkt wie eine jährliche Selbstvergewisserung der Bau- und Immobilienlobby – garniert mit gutem Essen, schicken Folien und schönen Schlagworten.<br />
Aber solange niemand die unbequeme Frage stellt:<br />
„Wer soll das eigentlich bezahlen – und wer darf darin wohnen?“ wird sich nichts ändern.<br />
<strong>Wir wollen, dass beim nächsten Strategiedialog endlich diese Frage in den Mittelpunkt rückt: Wie können die Investoren gestärkt werden, die bezahlbaren Wohnraum auf Dauer zur Verfügung stellen?</strong></p>
<p><span id="more-1289"></span>Einen Adventskalender gab es als Geschenk für alle Teilnehmer_innen noch dazu. Mehr Leben im Eigenheim? <strong>Wir bauen lieber Zukunft fürs Gemeinwohl!<br />
</strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1288" src="https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/01-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1878" srcset="https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/01-scaled.jpg 2560w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/01-300x220.jpg 300w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/01-1024x751.jpg 1024w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/01-768x563.jpg 768w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/01-1536x1127.jpg 1536w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/01-2048x1502.jpg 2048w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/01-409x300.jpg 409w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Podiumsveranstaltung vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg – Bezahlbare Wohnungen durch gemeinwohlorientierte, selbstorganisierte Wohninitiativen</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2025/11/11/podiumsveranstaltung-vor-der-landtagswahl-in-baden-wuerttemberg-bezahlbare-wohnungen-durch-gemeinwohlorientierte-selbstorganisierte-wohninitiativen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 20:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ONLINE ZUGANG: https://www.twitch.tv/gemeinwohlwohnen Trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch hohe Grundstücks- und Baukosten versuchen gemeinwohlorientierte, selbstorganisierte Wohninitiativen, wie kleine Genossenschaften und Projekte des Mietshäuser Syndikats, in Baden-Württemberg Mietwohnungen zu realisieren. Hunderte neue Wohnungen können ein Baustein gegen die aktuelle Wohnungsnot sein. Dauerhaft &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2025/11/11/podiumsveranstaltung-vor-der-landtagswahl-in-baden-wuerttemberg-bezahlbare-wohnungen-durch-gemeinwohlorientierte-selbstorganisierte-wohninitiativen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1285" src="https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/Plakat.jpg" alt="" width="493" height="700" srcset="https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/Plakat.jpg 493w, https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2025/11/Plakat-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px" /></p>
<p><strong>ONLINE ZUGANG:</strong> <a href="https://www.twitch.tv/gemeinwohlwohnen">https://www.twitch.tv/gemeinwohlwohnen</a></p>
<p>Trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch hohe Grundstücks- und Baukosten versuchen gemeinwohlorientierte, selbstorganisierte Wohninitiativen, wie kleine Genossenschaften und Projekte des Mietshäuser Syndikats, in Baden-Württemberg Mietwohnungen zu realisieren. Hunderte neue Wohnungen können ein Baustein gegen die aktuelle Wohnungsnot sein. Dauerhaft bezahlbare Mieten in guten Wohnungen und lebenswerte Nachbarschaften können entstehen.</p>
<p>Damit diese Projekte realisiert werden können, ist eine bessere Unterstützung des Landes erforderlich:</p>
<ul>
<li>Das Budget der Landeswohnraumförderung für gemeinwohlorientierten Mietwohnungsbau, der langfristig bezahlbare Wohnungen ermöglicht, muss steigen. Zusätzlich zu gestiegenen Bundesmitteln muss der Landesanteil der Förderung ebenfalls anwachsen.</li>
<li>Eine verlässliche Förderung des Landes ist notwendig, Mittel aus der sozialen     Wohnraumförderung müssen zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden. Der Zeitpunkt der Freigabe von bewilligten Mitteln muss vorhersehbar sein.</li>
<li>Die Regelungen zur Unterstützung von neuen, innovativen und gesellschaftlich sinnvollen Wohnformen wie Cluster-Wohnungen und Pflege-Wohngemeinschaften müssen verbessert werden.</li>
<li>Die Unterstützung von neuen innovativen gemeinwohlorientierten Trägerformen, wie bspw. Projekte nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats, müssen verbessert werden.</li>
<li>Die Landeskreditbank soll als staatliche Förderbank verbesserte Förderkonditionen für neue Projekte anbieten.</li>
<li>Die Landesregierung und der Landtag müssen gemeinwohlorientierten Mietwohnungsbau zielgenauer und prioritär unterstützen.</li>
<li>Gemeinwohlorientierte Initiativen der unterschiedlichen Trägerformen sollen durch Landesbürgschaften initial gestärkt werden.Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl veranstaltet das „Netzwerk gemeinwohl-orientiertes Bauen und Wohnen Baden-Württemberg“ am Donnerstag 4. Dezember im Württembergischen Kunstverein Stuttgart (Schlossplatz 2) eine Podiumsveranstaltung mit den wohnungspolitischen Sprecher:innen der Fraktionen bzw. Parteien: Cindy Holmberg (GRÜNE), Natalie Pfau-Weller (CDU), Jonas Hofmann (SPD), Friedrich Haag (FDP) und Kim Sophie Bohnen (LINKE) in Stuttgart:Wie kann gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen in Baden-Württemberg in Zukunft gelingen? Was kann und muss die Landespolitik dafür tun?
<p>Wir wollen wissen, wie sich die Parteien in den nächsten Jahren für dauerhaft bezahlbares Wohnen und lebenswerte Quartiere einsetzen werden und konkrete Forderungen zur Unterstützung bestehender und neuer Initiativen zur Diskussion stellen.</p>
<p>Das Netzwerk gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen Baden-Württemberg hat sich Anfang 2024 gegründet. Beteiligt sind Initiativen und Projekte unter anderem aus Stuttgart, Esslingen, Karlsruhe, Tübingen, Freiburg, Konstanz und Heidelberg. Organisiert sind diese als Genossenschaften oder als Projekte des Mietshäuser Syndikats.</p>
<p>Die Initiativen und Projekte arbeiten nicht gewinnorientiert. Sie haben bereits viele dauerhaft sichere, bezahlbare und selbstverwaltete Mietwohnungen realisiert und planen aktuell den Bau von Hunderten weiteren solcher Wohnungen.</p>
<p><em>Die Veranstaltung wird unterstützt von: </em></p>
<p>IBA’27 (Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart GmbH), Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen Stuttgart, &#8230;</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Haus, mein Garten Vortrag von Jan Engelke, Kommunales Kino &#124; Sonntag, 6. Juli 2025, 11 Uhr</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2025/06/24/mein-haus-mein-garten-vortrag-von-jan-engelke-kommunales-kino-sonntag-6-juli-2025-11-uhr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 10:57:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wemgehoertdiestadt.org/?p=1270</guid>

					<description><![CDATA[<p>Keine Wohnform ist so populär und zugleich so umstritten wie das Einfamilienhaus. Wegen massivem Material-, Energie- und Flächenverbrauch, programmatischer Starrheit und auch wegen der mit ihm verbundenen tradierten Familienbilder und Genderrollen steht es in der Kritik. Trotz Klimakrise und steigender &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2025/06/24/mein-haus-mein-garten-vortrag-von-jan-engelke-kommunales-kino-sonntag-6-juli-2025-11-uhr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
The post <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2025/06/24/mein-haus-mein-garten-vortrag-von-jan-engelke-kommunales-kino-sonntag-6-juli-2025-11-uhr/">Mein Haus, mein Garten Vortrag von Jan Engelke, Kommunales Kino | Sonntag, 6. Juli 2025, 11 Uhr</a> first appeared on <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org">"Wem gehört die Stadt?"</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Wohnform ist so populär und zugleich so umstritten wie das Einfamilienhaus. Wegen massivem Material-, Energie- und Flächenverbrauch, programmatischer Starrheit und auch wegen der mit ihm verbundenen tradierten Familienbilder und Genderrollen steht es in der Kritik. Trotz Klimakrise und steigender Kosten werden Jahr für Jahr zehntausende neue Einfamilienhäuser gebaut.<br />
Der Vortrag betrachtet die Geschichte der Einfamilienhäuser und die Werte, die gesellschaftlich mit ihm verbunden werden.</p>
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<h1>Home sweet home für alle!</h1>
<p>Freiheit, Sicherheit und Selbstverwirklichung: Wie lassen sich die mit dem Eigenheim verknüpften Ideen auch ohne Eigentumsbildung verwirklichen – auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel?<br />
Am Beispiel Kleineschholz wird gezeigt, warum gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen nicht nur schön für zukünftige Bewohner*innen, sondern ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft ist.<br />
Der Bauverein „Wem gehört die Stadt“ will den gesellschaftlichen Wert dieser Eigentumsform beleuchten und ihre Stellung innerhalb der städtischen, landes- und bundesweiten Förderpolitik zur Diskussion stellen.</p>
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