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	<title>Herdern | &quot;Wem gehört die Stadt?&quot;</title>
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	<description>Baugruppe: &#34;Wem gehört die Stadt?&#34; im Mietshäuser Syndikat</description>
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	<title>Herdern | &quot;Wem gehört die Stadt?&quot;</title>
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	<item>
		<title>Das &#8222;Viel-Häuser-Projekt&#8220; &#8211; Rede auf der &#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220;-Demo am 29.10.2011</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/11/08/das-viel-hauser-projekt-rede-auf-der-wem-gehort-die-stadt-demo-am-29-10-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 22:35:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Streubesitz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier dokumentieren wir das Redemanuskript der &#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220;-Demo am 29.10.2011 in Freiburg. Wir sind eine Baugruppe – eine spezielle: Die Baugruppe „Wem gehört die Stadt“ aus dem Mietshäuser Syndikat. Wir arbeiten an wohnungspolitischen Themen wie z.B. Recht auf &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/11/08/das-viel-hauser-projekt-rede-auf-der-wem-gehort-die-stadt-demo-am-29-10-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier dokumentieren wir das Redemanuskript der <a title="Demo “Wem gehört die Stadt?” (29.10.11)" href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/2011/09/aufruf-zur-demo-wem-gehort-die-stadt-29-10-11/">&#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220;-Demo</a> am 29.10.2011 in Freiburg.</p>
<p>Wir sind eine Baugruppe – eine spezielle: Die Baugruppe „Wem gehört die Stadt“ aus dem <a title="Mietshäuser Syndikat" href="http://www.syndikat.org/">Mietshäuser Syndikat</a>.<br />
Wir arbeiten an wohnungspolitischen Themen wie z.B. <a title="&quot;Recht auf Stadt&quot; - Netzwerk Freiburg" href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/">Recht auf Stadt</a>, Verdrängung und Gentrifizierung, Privatisierung; und zwar jeweils in Verbindung mit konkreten Bauprojekten, bei denen wir Alternativen zur üblichen Verdrängungsökonomie durch Eigentumsbildung und/oder hochpreisige Mieten entwickeln und verwirklichen wollen. Unser Ziel ist es Mietwohnungen zu erhalten oder auszubauen, die auch für GeringverdienerInnen bezahlbar sind; und die mit einer dauerhaften Sozialbindung ausgestattet und unverkäuflich sind, vorzugsweise nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats; und die genossenschaftlich organisiert sind. <span id="more-310"></span></p>
<p>Leider ist uns unser letztes Projekt abhanden gekommen, die <a title="Johann-Sebastian-Bach-Str." href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/tag/johann-sebastian-bach-str/">Johann-Sebastian-Bach-Straße</a> in Herdern. Das ist eine Siedlung mit 100 Wohnungen, ein ganzer Straßenzug. Der gehört der Freiburger Stadtbau, die dort abreißen und hochpreisigen Wohnraum ab 11,50 €/m² errichten lässt. Eine Hausbesetzung sowie unsere Bemühungen, die Häuser zu erhalten und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen, sind an der Grün-Schwarzen Mehrheit im Gemeinderat und im Aufsichtsrat der Freiburger Stadtbau gescheitert. Das Ergebnis: Herdern wird Hartz-IV-freie Zone.</p>
<p>Nun sind Häuser und Grundstücke für solche Projekte in Freiburg nicht gerade leicht zu finden. Aber wir sind bei unserer Suche fündig geworden: Stellt euch vor, wir haben einen ganzen bisher unsichtbaren (unauffälligen) (schlummernden) Stadtteil entdeckt [der darauf wartet, von Herrn Klausmann wachgeküsst zu werden, wenn es sein muss mit dem Abrissbagger].</p>
<p>Wo liegt dieser Stadtteil? Wie das bei Entdeckungen so üblich ist, zunächst stößt man auf Hinweise und Anhaltspunkte, die Grenzen sind noch unklar, dann entdeckt man erste Konturen und nach und nach werden die Umrisse deutlich. Er ist möglicherweise so groß wie das Rieselfeld und Vauban zusammen. Aber obwohl es sich um tausende von Wohnungen handelt, sind sie eher unscheinbar und treten nicht als einheitlicher Stadtteil in Erscheinung, sie liegen eher verstreut.</p>
<p>Erste Hinweise fanden wir im Geschäftsbericht der FSB, dort steht, dass 3000 Wohnungen sich als „entwicklungsfähig“ herauskristallisiert haben. Da der Bestand rund 8000 Wohnungen umfasst, sind vermutlich 5000 Wohnungen als „nicht entwicklungsfähig“ abgeschrieben. Die Häuser werden entweder abgerissen und neubebaut, wie in der JSBach-Straße, oder verkauft wie in der Gartenstadt nach dem „Reihenhausprogramm im Bestand“.</p>
<p>Ein Teil dieser 5000 Wohnungen  ist der sogenannte <a title="Gentrifizierung in Freiburg – “Streubesitz”" href="http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2011/09/07/gentrifizierung-in-freiburg-streubesitz/">Streubesitz</a>, der ja ganze Straßenzüge umfasst, wie die Freiligrathstraße in der Gartenstadt und andere Häuser aus dem „Reihenhausprogramm im Bestand“.</p>
<p>Wer kann den „Schwellenhaushalten“, den Familien und Alleierziehenden mit Kindern es verdenken, wenn sie sich dort ihr Wohneigentum erwerben können und sich auf diese Art absichern gegen Verdrängung und ständige Mieterhöhungen? Aber leisten können es sich nur die Familien, die das notwendige Eigenkapital von 40.000 € vorweisen können. Ärmere MieterInnen sind ausgeschlossen. Und auch dieses Programm wandelt preiswerten Mietwohnraum in Eigentumdswohnungen um. Nach Ablauf der Bindungs- und Selbstnutzungsfrist von 10 Jahren können diese Wohnungen wieder teuer verkauft oder vermietet werden, wie es auch im Vauban oder Rieselfeld bei den ehemals geförderten Wohnungen geschieht.</p>
<p>Aber genau um diese dauerhafte Sozialbindung von bezahlbaren Mietwohnungen, um die Unverkäuflichkeit geht es uns!</p>
<p>Deshalb bewerben wir uns auch für einen Teil der Häuser. Wir wollen ein neues selbst organisiertes Mietshausprojekt. Für MieterInnen, die kein Eigenkapital besitzen, aber auch gesichert gegen Verdrängung und unbezahlbare Mieten wohnen wollen. Viele Häuser, die im Streubesitz verstreut liegen.</p>
<p style="text-align: center;">Das Viel-Häuser-Projekt</p>
<p>Vekauft werden sollen diese Häuser nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats, von einer GmbH, entsprechend der SUSI GmbH oder der Grether Ost GmbH.</p>
<p>Einen passenden Namen für die Projekt GmbH haben wir uns auch schon überlegt, nämlich</p>
<p style="text-align: center;"><strong>FSB GmbH</strong></p>
<p>Wobei FSB nicht Freiburger Stadtbau bedeutet, sondern</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Freiburger Streu Besitz GmbH</strong></p>
<p>Damit dieser neuentdeckte unscheinbare Stadtteil der 5000 „nicht entwicklungsfähigen Wohnungen“ nicht nach und nach privatisiert und zur Hartz-IV-freien Zone wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bauvorhaben Johann-Sebastian-Bach-Straße: „Kompensationsvorschlag“ der Grünen</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/05/31/bauvorhaben-johan-sebastian-bach-strase-%e2%80%9ekompensationsvorschlag%e2%80%9c-der-grunen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 17:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Stadtbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<category><![CDATA[Johann-Sebastian-Bach Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Offener Brief &#124; Pressemitteilung An den Aufsichtsrat der Freiburger Stadtbau GmbH Bauvorhaben Johann-Sebastian-Bach-Straße: „Kompensationsvorschlag“ der Grünen Sehr geehrte Frau Stadträtin, sehr geehrter Herr Stadtrat, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, als Mitglied des Aufsichtsrates der Freiburger Stadtbau GmbH haben Sie den „Kompensationsvorschlag“ &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/05/31/bauvorhaben-johan-sebastian-bach-strase-%e2%80%9ekompensationsvorschlag%e2%80%9c-der-grunen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief | Pressemitteilung</p>
<p>An den Aufsichtsrat<br />
der Freiburger Stadtbau GmbH</p>
<p>Bauvorhaben Johann-Sebastian-Bach-Straße: „Kompensationsvorschlag“ der Grünen</p>
<p>Sehr geehrte Frau Stadträtin, sehr geehrter Herr Stadtrat,<br />
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,</p>
<p>als Mitglied des Aufsichtsrates der Freiburger Stadtbau GmbH haben Sie den „Kompensationsvorschlag“ der Grünen Gemeinderatsfraktion zur Joh.-Seb.-Bach-Straße sicher mit Interesse zur Kenntnis genommen und sorgfältig geprüft (Email an OB vom 31.3.2011). Vielleicht ist auch Ihnen etwas Merkwürdiges an diesem Vorschlag aufgefallen. <span id="more-278"></span></p>
<p>Ausgangspunkt ist der geplante Abriss von 95 „Kleinrentnerwohnungen“ in der J.S.Bach-Straße in Herdern zu Gunsten einer Neubebauung mit teuren Miet- und Eigentumswohnungen. Zum Ersatz wollen die Grünen an anderer Stelle öffentlich geförderte Sozialmietwohnungen für SeniorInnen bauen lassen, z.B. in der Lamaystraße in Zähringen.</p>
<p>Kernstück des Vorschlages ist ein quasi kostenloses Grundstück, das die Stiftungsverwaltung dort im Erbbaurecht zur Verfügung stellen soll. Da der Stiftungszweck die Förderung von alten und bedürftigen Einwohnern Freiburgs ist, kann auf den Erbbauzins verzichtet werden, wie es schon bisher in der J.S.Bach-Straße der Fall ist. Dann blieben die Kosten des Ersatzprojektes im vertretbaren Rahmen.</p>
<p>Hintergrund ist die Ansicht der Stadtverwaltung, dass „&#8230;eine Berücksichtigung von öffentlich gefördertem Mietwohnungsbau&#8230;(in der J.S.Bach-Straße) bedauerlicherweise nicht in Frage kommen kann.“ (Schreiben des Oberbürgermeisters vom 24.4.2011 an die Fraktion der Grünen).</p>
<p>Herr Klausmann, der Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau GmbH, nannte uns im Gespräch am 11. Mai die folgende Begründung: Der hohe Bodenpreis in Herdern, in Verbindung mit der geringen baulichen Ausnutzung des Grundstückes, ergäben eine zu hohe Kostenbelastung für die Wohnflächen der Sozialmietwohnungen.</p>
<p>In der Tat beträgt die Belastung der Mieten durch den regulären Erbbauzins von 130.000 € pro Jahr bei 4.200 m² Wohnfläche einen Sockelbetrag von 2,60 €/m² monatlich, das ist nicht wenig.</p>
<p>Wenn aber – so fragen wir Sie – die Errichtung von Sozialwohnungen für SeniorInnen in Zähringen wirtschaftlich möglich ist, durch ein kostenloses Erbbaurecht, warum ist sie dann nicht in Herdern in der Joh.-Seb.-Bach-Straße möglich, wo die Stiftung bereits seit 60 Jahren ein kostenloses Erbbaurecht zum gleichen Förderzweck zur Verfügung gestellt hat? Ist aber der Erbbauzins Null, egal ob in Zähringen oder Herdern, fällt die Begründung der Stadtbau in sich zusammen.</p>
<p>Könnte es tatsächlich sein, dass die Stadtbau von vornherein die Hochpreis-Neubau-Variante festgelegt und andere Varianten kaum untersucht und ausgeblendet hat? Also die Altenwohnungs-Neubau-Variante genauso wie das „Bestandsmodell“ mit energetischer Sanierung und behutsamen Ausbau angepasst an die Altbauten, so wie wir es vorgeschlagen haben?</p>
<p>Wie bewertet der Aufsichtsrat die Mitteilung von Herrn Klausmann an Herrn Aufsichtsrat Friebis im Jahre 2010, dass die Stadtbau grundsätzlich auch sozialen Wohnungsbau errichten werde, wenn dafür die notwendigen Mittel von Land und der Stadt bereitgestellt werden? Ist dem Aufsichtsrat bekannt, ob und welche Schritte die Stadtbau dafür unternommen hatte?</p>
<p>Wir sind gespannt, welche Antworten Sie, die Mitglieder des Aufsichtsrates, auf Ihre Fragen erhalten werden und ob diese Antworten den Weg aus der Nichtöffentlichkeit des Aufsichtsrates an das Licht der Öffentlichkeit finden.</p>
<p>Nur noch eine letzte Frage: Wie gedenkt die Stadtbau damit umzugehen, dass die neue grün-rote Landesregierung neue Fördergelder zur Verfügung stellen wird? Mit dem Bau geförderter Wohnungen darf nicht begonnen werden, bevor die Förderbescheide erteilt wurden. Deshalb bedarf es eines Planungs- und Vergabestopps, bis die neuen Förderprogramme und Richtlinien des Landes vorliegen.</p>
<p>In dieser Zeit könnte auch das „Bestandsmodell“ unserer Baugruppe „Wem gehört die Stadt“ weiter bearbeitet und geprüft werden, selbstver-ständlich im Rahmen einer öffentlichen Debatte um die verschiedenen Alternativen zum Bauprojekt Joh.-Seb.-Bach-Straße. So möchten wir auch in Gesprächen die Mitglieder des Aufsichtsrates der Stadtbau von den Vorzügen unserer Variante überzeugen, vor allem die Folgenden:</p>
<p>1. Der Stadt Freiburg stehen unschlagbar kostengünstig bezahlbare Mietwohnungen von rund 4.000 m² Fläche für MieterInnen mit niedrigen Einkommen zur Verfügung.</p>
<p>2. Die Verdrängung gering verdienender MieterInnen wird verhindert; insbesondere werden modellhaft die Ziele des Grünen Parteitags vom November 2010 in Freiburg auch in Freiburg umgesetzt:</p>
<p>„Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten erhalten, Entmischungen von Stadtteilen vermeiden, gleichzeitig den Gebäudebestand energetisch sanieren und barrierefrei bzw. altersgerecht umbauen.“<br />
<a style="text-decoration: underline;" href="https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fwww.gruene-partei.de%2Fcms%2Fdefault%2Fdokbin%2F362%2F362225.v17wohnraum_in_deutschland_zukunftsfaehi.pdf" target="_blank">http://www.gruene-partei.de/cms/default/dokbin/362/362225.v17wohnraum_in_deutschland_zukunftsfaehi.pdf</a></p>
<p>„NIMM 2“: Auch der von den Grünen vorgeschlagene Neubau von geförderten Sozialwohnungen für gering verdienende SeniorInnen in der Lamaystraße in Zähringen ergibt eine gute Ergänzung zum Bestandsmodell in der J.S.Bach-Straße: Die Stadtbau beschränkt sich auf ihr Kerngeschäft, der für Herdern geplante hochpreisige Neubau wird storniert und die Mittel werden ausschließlich zur Umsetzung der Satzungsziele eingesetzt:</p>
<p>„Die Gesellschaft der Stadtbau und ihre Organe&#8230;verfolgen in allen Geschäftsbereichen die zur Verfügungstellung von preiswertem Wohnraum im Stadtgebiet Freiburg, sowie die Versorgung einkommensschwacher Bevölkerungsteile, alleinerziehender Eltern, Arbeitsloser, Obdachloser und Jugendlicher.“</p>
<p>Im Ergebnis hat die Stadt Freiburg doppelt so viel bezahlbare Wohnfläche für Menschen mit geringem Einkommen – eine echte win-win-Situation. Wir sind gespannt auf ein Gespräch mit Ihnen und beantworten gerne Ihre Nachfragen. (Email oder 0151-21739701)</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Baugruppe „Wem gehört die Stadt?“</p>
<p>Im Auftrag<br />
Stefan Rost</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8230;aber nein, &#8222;Wir sind noch nicht entmutigt&#8220;</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/05/13/aber-nein-wir-sind-noch-nicht-entmutigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 08:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Badische Zeitung berichtet heute, dass die Baugruppe &#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220; weiterhin an ihrem Vorhaben festhällt, die Häuser in der Johann-Sebastian-Bach-Straße im Freiburger Stadtteil Herdern zu erhalten. Der Artikel ist hier nachzulesen: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wir-sind-noch-nicht-entmutigt</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Badische Zeitung berichtet heute, dass die Baugruppe &#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220; weiterhin an ihrem Vorhaben festhällt, die Häuser in der Johann-Sebastian-Bach-Straße im Freiburger Stadtteil Herdern zu erhalten.</p>
<p>Der Artikel ist hier nachzulesen: <a href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wir-sind-noch-nicht-entmutigt">http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wir-sind-noch-nicht-entmutigt</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>HERDERN HARTZ-IV-FREIE ZONE? Nein!</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/05/02/herdern-hartz-iv-freie-zone-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 17:58:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HERDERN HARTZ-IV-FREIE ZONE? Nein! Informationen zum BAUPROJEKT JOHANN-SEBASTIAN-BACH-STRASSE Wir laden ein zu einer VERANSTALTUNG am MITTWOCH, 4. MAI um 20 Uhr Habsburgerstr. 9 FABRIK Hauptgebäude 1. Obergeschoss (ehem. Café) Ist das Bauvorhaben der Freiburger Stadtbau &#8222;ALTERNATIVLOS&#8220;? Sind der Abriss der &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/05/02/herdern-hartz-iv-freie-zone-nein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="color: #800000;">HERDERN HARTZ-IV-FREIE ZONE? Nein!</span></h1>
<h1><span style="color: #800000;"><br />
Informationen zum BAUPROJEKT JOHANN-SEBASTIAN-BACH-STRASSE</span></h1>
<h2>Wir laden ein zu einer</h2>
<h2>VERANSTALTUNG am MITTWOCH, 4. MAI um 20 Uhr</h2>
<h2>Habsburgerstr. 9 FABRIK Hauptgebäude 1. Obergeschoss (ehem. Café)</h2>
<p>Ist das Bauvorhaben der Freiburger Stadtbau &#8222;ALTERNATIVLOS&#8220;?</p>
<p>Sind der Abriss der 95 Altbauwohnungen und ein teurer Neubau sowie dieVerdrängung von GeringverdienerInnen aus diesem Stadtteil für das kommunale Wohnungsunternehmen FSB &#8222;wirtschaftlich zwingend&#8220;?</p>
<p>Nein! Die Baugruppe &#8222;Wem gehört die Stadt&#8220; stellt ein erstes Konzept zur Diskussion, mit Entwurfsideen und Finanzierungsrechnungen, Ziel: Erhalt der Häuser, Ausbau und energetische Sanierung, für rund 4000 m² bezahlbaren Wohnraum für MieterInnen mit niedrigem Einkommen. <span id="more-268"></span></p>
<p>Wir sind gespannt auf Fragen, Kritik und Unterstützung und freuen uns auf eine konstruktive Diskussion und laden Sie/Euch herzlich ein.<br />
Baugruppe &#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220;<br />
Arbeitskreis im Mietshäuser Syndikat</p>
<p>c/o Aktion Sperrminorität<br />
Adlerstr. 12<br />
79098 Freiburg</p>
<p>P.S.  Nicht zu vergessen:<br />
Wie stehen im konkreten Fall J.S.Bach-Straße die Freiburger Grünen zum Beschluss Ihres Bundesparteitages, der im November 2010 in Freiburg(!) gefasst wurde?</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten erhalten, Entmischungen von Stadtteilen vermeiden, gleichzeitig den Gebäudebestand energetisch sanieren und barrierefrei bzw. altersgerecht umbauen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das wollen wir auch.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Presseerklärung vom 15. April</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/04/15/presseerklarung-vom-15-april/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 20:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grüne Ziele und Kaufantrag Joh.Seb.Bach-Straße Betreff: 1. Aufruf zur Unterstützung Grüner Ziele beim Bauprojekt der Freiburger Stadtbau in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Herdern: „Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten erhalten, Entmischungen von Stadtteilen vermeiden, gleichzeitig den Gebäudebestand energetisch sanieren und &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/04/15/presseerklarung-vom-15-april/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Grüne Ziele und Kaufantrag Joh.Seb.Bach-Straße</h1>
<p>Betreff:</p>
<p><strong>1. Aufruf zur Unterstützung Grüner Ziele beim Bauprojekt der Freiburger Stadtbau in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Herdern: </strong></p>
<p><em>„Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten erhalten, Entmischungen von Stadtteilen vermeiden, gleichzeitig den Gebäudebestand energetisch sanieren und barrierefrei bzw. altersgerecht umbauen.“<span id="more-263"></span></em></p>
<p><a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/dokbin/362/362225.v17wohnraum_in_deutschland_zukunftsfaehi.pdf">http://www.gruene-partei.de/cms/default/dokbin/362/362225.v17wohnraum_in_deutschland_zukunftsfaehi.pdf</a></p>
<p><strong>2. Kaufantrag der Baugruppe „Wem gehört die Stadt?“ für die Häuser und das Erbbaurecht der Stadtbau in der Johann-Sebastian-Bach-Straße</strong></p>
<p>Sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte,<br />
sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Freiburg,</p>
<p>wir bitten Sie herzlichst um Ihre Unterstützung: Wir alle wollen helfen, die oben genannten städtebaulichen Ziele der Grünen, wie sie auf der Bundesdelegiertenkonferenz im November 2010 in Freiburg beschlossen wurden, in Freiburg zu verwirklichen und beim Bauvorhaben in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Herdern modellhaft umsetzen.</p>
<p>Auch wenn die meisten von uns keine Mitglieder der Partei der Grünen sind, können wir diese Ziele doch Satz für Satz unterschreiben.</p>
<p>Um die Verwirklichung dieser Ziele zu ermöglichen, wollen wir das Erbbaurecht und die Gebäude in der Johann-Sebastian-Bach-Straße der jetzigen Eigentümerin, der Freiburger Stadtbau GmbH, abkaufen. (Das Grundstück bleibt weiter im Eigentum der Heiliggeist-Spitalstiftung.)</p>
<p><strong>Herdern Hartz-IV-freie Zone?</strong><br />
Denn durch das Bauvorhaben, wie es die Stadtbau unverändert plant, wird die soziale Entmischung des Stadtteils Herdern nicht vermieden, im Gegenteil. Die geringverdienenden Mieterinnen in den bestehenden Häusern, überwiegend betagte RentnerInnen, werden in andere Stadtteile westlich der Bahnlinie (Beurbarung, Landwasser, Weingarten) umgesetzt. Der Wohnungsbestand wird abgerissen, in den Neubauten sollen hochpreisige Eigentums- und Mietwohnungen entstehen. Der Geschäftsführer der Stadtbau Herr Klausmann nannte beim Bürgergespräch eine Kostenmiete in Höhe von 15 €/m² und eine Mietspiegelmiete von 11,50 €/m² („bei dem Standard, den wir bauen“). Keine Geringverdienerin und kein Harz-IV- Empfänger wird hier einziehen können.</p>
<p><strong>Wirtschaftlichkeit – für wen?</strong><br />
Wenn Herr Klausmann erklärt, „eine Sanierung der Wohnungen sei vollkommen unwirtschaftlich“, müsste nach den Kriterien der Stadtbau Dreiviertel aller Wohnbauten nicht nur im Musikerviertel in Herdern, sondern in ganz Freiburg abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Das mag durchaus in der Logik einer renditeorientierten Wirtschaftlichkeit liegen, die &#8211; wie wir aus der jüngsten Vergangenheit zu gut wissen &#8211; in unregelmäßigen Abständen zu Finanzkrisen, ökologischen und sozialen Desastern führt.</p>
<p>Nicht nur in den Projekten des Mietshäuser Syndikats gibt es zahlreiche passende Beispiele, dass eine Sanierung, die an die baulichen Gegebenheiten und sozialen Ziele angepasst ist, ausgesprochen wirtschaftlich sein kann; und ökologisch, wenn auch nicht der Passivhaus-Standard eines Neubaus erreicht wird, sondern „nur“ der eines Energieeffizienzhauses 100. Aber damit werden wohl auch Grüne ÖkologInnen leben können, wenn dadurch der sozialen Segregation der Stadtteile entgegen gewirkt werden kann.</p>
<p><strong>Wir werden ihnen helfen!</strong><br />
Nicht erst die Hausbesetzung vom 1.-6. April und das öffentliche Bürgergespräch am 4. April in Herdern haben gezeigt, dass die Geschäftsführung der Stadtbau entweder überfordert oder nicht Willens ist, bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten zu erhalten, Entmischungen von Stadtteilen zu vermeiden, gleichzeitig den Gebäudebestand energetisch zu sanieren und barrierefrei bzw. altersgerecht umzubauen, wie es die Grünen fordern.</p>
<p><strong>Bürgerbeteiligung 2.0</strong><br />
Deshalb wollen wir zusammen mit anderen engagierten Freiburger Bürgerinnen und Bürgern die Dinge selber in die Hand nehmen und nach dem Modell des Mietshäuser Syndikates und mit dessen Unterstützung ein Unternehmen gründen, das diese Häuser erhält, ausbaut und sozial bewirtschaftet, wie in unseren Eckpunkten (siehe Anlage) skizziert wird. Dafür bitten wir Sie um Ihre Mitarbeit und Unterstützung.</p>
<p>Unser erstes Konzept mit Entwurfsideen und Finanzierungsrechnungen wollen wir in einer Veranstaltung direkt nach den Osterferien vorstellen und diskutieren:</p>
<p><strong>Mittwoch 4. Mai um 20.00 Uhr<br />
Fabrik, Habsburgerstr. 9 Hauptgebäude ehem. Café 1. OG</strong></p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Baugruppe „Wem gehört die Stadt?“<br />
Im Auftrag</p>
<p>gez.<br />
Stefan Rost Regina Maier Helma Haselberger</p>
<p>Anlage: Soziale, ökologische und ökonomische Eckpunkte</p>
<p><a href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/">www.rechtaufstadt-freiburg.de</a> <a href="http://www.syndikat.org/">www.syndikat.org</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Anlage zur Presseerklärung vom 15.4.2011<br />
Baugruppe „Wem gehört die Stadt“</p>
<p>Soziale, ökologische und ökonomische Eckpunkte<br />
Bauprojekt J.S.Bach-Straße</p>
<p>1. Keine weitere Verdrängung der wenigen verbliebenen Mietparteien<br />
2. Alle ehemaligen Mietparteien können falls gewünscht wieder einziehen<br />
3. Erhalt der Begegnungsstätte; Mehrgenerationenhaus<br />
4. Bezahlbarer Mietwohnraum für Leute mit niedrigen Einkommen<br />
5. Einige große Wohnungen für große Flüchtlingsfamilien aus den Lagern</p>
<p>6. Ausbau und Modernisierung angepasst an die Altbauten in überschaubaren Abschnitten unter Berücksichtigung der Mietsituation<br />
7. Ausbau der Dachböden mit großen Dachgauben; durch Zusammen-legung von Wohnungen keine zusätzlichen Stellplätze erforderlich<br />
8. Energetische Sanierung mindestens als Energieeffizienzhaus 100, mit Blockheizkraftwerk</p>
<p>9. Erbbaurecht der Heiliggeistspitalstiftung, ggf. verminderter Erbbauzins<br />
10. Erwerb der Gebäude symbolisch für 1 €, ggf. zum Gutachterwert<br />
11. Günstige KfW-Fördermittel, Förderkredite des Sozialen Wohnungsbaus<br />
12. Eigenkapitalbeschaffung durch einen Kreis von UnterstützerInnen: Der zukünftige Bauverein „Wem gehört die Stadt?“ wirbt Direktkredite ein.</p>
<p>13. Genossenschaftsähnliche Trägerorganisation wie beim Mietshäuser Syndikat; Selbstverwaltung durch die MieterInnen wird angestrebt<br />
14. Eigenbauunternehmen mit Möglichkeiten der Selbsthilfe („Muskel-hypothek“) und regulärer Beschäftigung während der Bauphase<br />
15. Dauerhafte Sozialbindung und Verkaufssperre nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats<br />
16. Solidartransfer zur Unterstützung neuer Hausprojekte für MieterInnen mit niedrigem Einkommen</p>
<pre>Baugruppe „Wem gehört die Stadt?“
Arbeitskreis im Mietshäuser Syndikat

c/o Aktion Sperrminorität
Adlerstr. 12, 79098 Freiburg</pre>
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			</item>
		<item>
		<title>Presseerklärung vom 4. April 2011</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/04/03/presseerklarung-vom-4-april-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 21:56:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Flugschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Stadtbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Herdern]]></category>
		<category><![CDATA[Johann-Sebastian-Bach Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herdern darf nicht Harz IV- freie Zone werden! Wir fordern einen Bau- und Vergabestopp für das Bauvorhaben der Freiburger Stadtbau in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Herdern. Durch die neue politische Konstellation im Landtag besteht jetzt die Möglichkeit, dass wieder im erforderlichen &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/04/03/presseerklarung-vom-4-april-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herdern darf nicht Harz IV- freie Zone werden!</strong></p>
<p><strong>Wir fordern einen Bau- und Vergabestopp für das Bauvorhaben der Freiburger Stadtbau in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Herdern.</strong></p>
<p>Durch die neue politische Konstellation im Landtag besteht jetzt die Möglichkeit, dass wieder im erforderlichen Umfang Mittel für sozialen Mietwohnungsbau zur Verfügung gestellt werden. <span id="more-260"></span></p>
<p>Auf die Nachfrage, ob es Sozialwohnungen in der JSB Straße geben wird, erklärte Stadtbau-Chef Klausmann im Jahr 2010 etwa so: <em>„Wenn ich dafür Fördermittel vom Land bekomme.“</em></p>
<p>Dafür haben die Wählerinnen und Wähler in Baden Württemberg gesorgt. Aus dem Landtagswahlprogramm der Grünen 2011:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir wollen die Wohnraumförderung des Landes auf ihren sozialen Zweck konzentrieren, um den Bau von Mietwohnungen in Ballungsräumen für die am Wohnungsmarkt benachteiligten Gruppen zu fördern&#8230;..Die Förderung des Wohneigentums im Wohnraumförderprogramm hingegen wollen wir beenden, denn sie ist zum größten Teil weder sozial noch ökologisch und zudem finanzpolitisch nicht zu rechtfertigen&#8230;.&#8220;</p></blockquote>
<p>Mit dem Bau von geförderten Wohnungen darf nicht begonnen werden, bevor die Förderbescheide erteilt wurden. Deshalb bedarf es eines Planungs- und Vergabestopps, bis die neuen Förderprogramme und Richtlinien des Landes Baden Württemberg für Sozialmietwohnungen vorliegen.</p>
<p>In dieser Zeit des Baustopps möchten wir außerdem in einem öffentlichen Bürgerbeteiligungs-verfahren statt geheimer Absprachen im Aufsichtsrat der Stadtbau überprüfen, inwieweit sich das geplante Bauvorhaben in Einklang bringen lässt mit den wohnungspolitischen Zielen der Grünen, wie sie bei der Bundesdelegiertenkonferenz in Freiburg im November 2010 beschlossen wurden:</p>
<blockquote><p>&#8222;&#8230;(wir) wollen bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten erhalten, Entmischungen von Stadtteilen vermeiden, gleichzeitig den Gebäudebestand energetisch sanieren sowie barrierefrei bzw. altersgerecht umbauen&#8230;.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das Bauvorhaben, wie es geplant ist schafft keinen bezahlbaren Wohnraum für ärmere Bevölkerungsschichten, im Gegenteil: Es zerstört ihn. Denn durch die hohen Neubaukosten sind Mietpreise von über 10 €/m² zu erwarten. Dadurch wird die Entmischung des Stadtteils Herdern nicht verhindert, sondern es entsteht im Gegenteil eine weitere Hartz-IV-freie Zone.</p>
<p>Wir bezweifeln ausdrücklich, dass der Abriss und Neubau tatsächlich „alternativlos“ ist und wollen die Zeit des Baustops nutzen um Alternativen zu prüfen:</p>
<blockquote><p>„Schluss mit der Geheimniskrämerei! Alle Fakten müssen auf den Tisch!“ <em>(H. Geißler in Stuttgart)</em></p></blockquote>
<p>Wir begrüßen deshalb die Hausbesetzung in der Johann-Sebastian-Bach-Straße und unterstützen die Ziele der Gruppe „Plätze.Häuser.Alles“<br />
Wir fordern den sofortigen Stop der „Umsetzungen“ der letzten BewohnerInnen in der Johann-Sebastian-Bach-Straße.</p>
<p>Arbeitskreis &#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220; im Mietshäuser Syndikat<br />
Adlerstr. 12, 79098 Freiburg</p>
<p>Nachfragen: 0151-21739701 und  aktionsperrminoritaet@gmx.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief/Presseerklärung</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/03/08/offener-briefpresseerklarung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 15:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung]]></category>
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		<category><![CDATA[Herdern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An die Fraktionen des Gemeinderates und die Presse 4. März 2011 Ist der Abriss von 100 Stadtbauwohnungen in der Johann Sebastian Bach Str. tatsächlich &#8222;alternativlos&#8220;? So wie Stuttgart 21 lange dargestellt wurde? Wo bleibt die &#8222;Grüne Transparenz&#8220; in Freiburg? In &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/03/08/offener-briefpresseerklarung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An die Fraktionen des Gemeinderates und die Presse<br />
4. März 2011<br />
<strong><br />
Ist der Abriss von 100 Stadtbauwohnungen in der Johann Sebastian Bach Str. tatsächlich &#8222;alternativlos&#8220;? So wie Stuttgart 21 lange dargestellt wurde?<br />
Wo bleibt die &#8222;Grüne Transparenz&#8220; in Freiburg?</strong></p>
<p>In der Johann Sebastian Bach Straße in Herdern sollen Reihenhäuser abgerissen werden. Die Stadtbau will nach dem Abriss dort neue Wohnungen bauen, von denen mindestens die Hälfte zum Verkauf vorgesehen ist. Wieder sollen billige Mietwohnungen für Leute mit kleinem Geldbeutel wegfallen, während teure neue Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. <span id="more-251"></span></p>
<p>Von den Plänen der Freiburger Stadtbau haben wir am 18. Mai 2010 aus der Badischen Zeitung erfahren. Die Planungen wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit lange vorher bei der Stadtbau erarbeitet. Lediglich der Bürgerverein Herdern wurde eine Woche vor Veröffentlichung in der BZ eingeweiht. Die Vertreter des Nobelstadtteils reagierten auf die Planungen der Stadtbau dann auch „angenehm sprachlos“.</p>
<p>Uns macht die Sache aber unangenehmes Kopfzerbrechen.<br />
In Freiburg fehlt vor allem bezahlbarer Mietwohnraum. Wer wurde in der Sache wann informiert? Wann hätte man als Freiburger Bürger_in an der Entscheidung partizipieren können? Gab es irgendeine Gelegenheit mit den politischen Repräsentanten zum Thema zu diskutieren? Konnte man an einer Stelle andere Lösungsvorschläge unterbreiten, als die die jetzt erarbeitet wurden? Wo bleibt die von den Grünen immer wieder eingeforderte Transparenz und Bürgerbeteiligung?</p>
<p>Wir laden die Freiburger Grünen &#8211; und selbstverständlich auch die anderen Fraktionen &#8211; zu Gesprächen ein, mit dem gemeinsamen Ziel Transparenz und bezahlbaren Wohnraum herzustellen.</p>
<p>In der Anlage senden wir Ihnen unsere Flugschrift Nr. 6 zum Thema.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Baugruppe &#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220;</p>
<p>c/o Aktion Sperrminorität<br />
Adlerstraße 12<br />
79098 Freiburg<br />
<a href="mailto:aktionsperrminoritaet@gmx.de">aktionsperrminoritaet@gmx.de</a></p>
<p>Zur Kenntnisnahme: Boris Palmer, Heiner Geißler</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einspruchsfrist abgelaufen?</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/02/19/einspruchsfrist-abgelaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 16:25:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktion Sperrminorität]]></category>
		<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Flugschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung]]></category>
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		<category><![CDATA[Freiburger Stadtbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Herdern]]></category>
		<category><![CDATA[Johann-Sebastian-Bach Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flugschrift 6 Aus dem Zentralorgan der Aktion Sperrminorität &#38; Stiftung Unverkäuflich Gentri-fiction: Die Siedlung am Rande des Universums Ungefähr zum Grünen Bundesparteitag Ende November 2010 taucht ein leuchtender Stern über Green City Freiburg auf. Ein Komet wie der von Bethlehem? &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/02/19/einspruchsfrist-abgelaufen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Flugschrift 6</p>
<p>Aus dem Zentralorgan der Aktion Sperrminorität &amp; Stiftung Unverkäuflich</p>
<h2><strong><em>Gentri-fiction: </em></strong></h2>
<h1>Die Siedlung am Rande des Universums</h1>
<p>Ungefähr zum Grünen Bundesparteitag Ende November 2010 taucht ein leuchtender Stern über Green City Freiburg auf. Ein Komet wie der von Bethlehem? Aber er zieht nicht zur bescheiden Parteitagsherberge in den Ökomessehallen; auch nicht zum ersten Passivhochhaus der Welt im Sozialstadtteil Weingarten (in das die bisherigen BewohnerInnen leider nicht mehr einziehen können, weil die Mieten nach der energetischen Sanierung zu teuer sind). Der Stern wirft seinen Schein auch nicht auf den ökologischen Modellstadtteil Vauban, sondern geht im ökonomischen Nobelstadtteil Herdern zu Boden, am anderen Ende der Stadt. <span id="more-239"></span></p>
<p>Dort landet er neben einer unscheinbaren Siedlung aus den 50er Jahren, in der Johann-Sebastian-Bach-Straße, wo Restbestände   von rund 100 kaum wärmegedämmten, aber bezahlbare Kleinwohnungen ihrem Abrissschicksal entgegendämmern. Der Komet entpuppt sich als eine niedliche, billig gefertigte Raumkapsel.</p>
<p>Unter den zufällig anwesenden TeilnehmerInnen einer spontanen Fahrraddemo kommt Spannung auf, wer wohl aus der Kapsel steigt. Sind es die Heiligen 3 Könige auf dem Weg nach Bethlehem, die beim Grünen Parteitag vorbeischauen wollten, sich verspätet und die Abkürzung per Anhalter durch die Galaxis genommen haben? Nein, nur eine stinknormale Raumpatrouille geht von Bord, Menschen wie du und ich, die die teilweise leerstehenden Häuser interessiert betrachten, argwöhnisch beglotzt von den herbeigeeilten grün- und blau uniformierten Sternsingern des Polizeireviers Nord. Was war geschehen?</p>
<h5>Der Monat der Grünen</h5>
<p>Der November 2010 war der Monat der Grünen.</p>
<p>GORLEBEN. Claudia Roth herself blockiert in der Tagesschau die Castorschienen.</p>
<p>BERLIN. Renate Künast bewirbt sich vor laufen-den Kameras für das Amt der Regierenden  Bürgermeisterin, das grüne Stehpult trägt die Aufschrift <a href="http://www.eine-stadt-fuer-alle.de/">www.eine-stadt-fuer-alle.de</a>, eine flotte Parole, die rein zufällig dem Titel einer populären Streitschrift über Verdrängungsprozesse in den Städten („Gentrifizierung“) entnommen scheint.</p>
<p>STUTTGART. Boris Palmer, grüner Tübinger OB, verbeißt sich in der Live-Übertragung der Schlichtung zu Stuttgart 21 in die baden-württem-bergische Ministerriege und wirft sich vor den Planungszug, ungeachtet der Vorhaltung, dass dieser Zug juristisch korrekt schon seit 15 Jahren abgefahren sei.</p>
<p>FREIBURG. Fehlt nur noch, dass ihm Freiburgs grüner Amtsbruder Dieter Salomon zu Hilfe eilt, mit dem Blockieren von Schienenwegen kennt er sich ja aus.</p>
<p>Wer hätte das gedacht? Die Grünen! Einspruchsfrist abgelaufen? Egal?</p>
<p>Das macht uns Mut. &#8211; Ein anderes spektakuläres Planungs- und Verkehrsproblem kommt uns in den Sinn, aus Buch und Film</p>
<h6>Per Anhalter durch die Galaxis</h6>
<p><em>&#8222;Bewohner der Erde, bitte herhören. Hier spricht Protestnik Vogon Jeltz vom Galaktischen Hyperraum-Planungsrat. Wie Ihnen zweifellos bekannt sein wird, sehen die Pläne zur Entwicklung der Außenregionen der Galaxis den Bau einer Expressroute durch Ihr Sternensystem vor, und bedauerlicherweise ist Ihr Planet einer von denen, die gesprengt werden müssen. Das Ganze wird nur weniger als zwei Ihrer Erdenminuten in Anspruch nehmen. Vielen Dank.-</em></p>
<p><em>Es gibt überhaupt keinen Grund dermaßen überrascht zu tun. Alle Planungsentwürfe und Zerstörungsanweisungen haben fünfzig Ihrer Erdenjahre lang in ihrem zuständigen Planungsamt auf dem gerade mal 4 Lichtjahre entfernten Stern Alpha Centauri ausgelegen. Sie hatten also viel Zeit formell Beschwerde einzulegen. Wenn Sie sich nicht um Ihre Angelegenheiten kümmern, ist das wirklich Ihr Problem.“</em></p>
<p><em>Das Setting klingt bekannt, wie Stuttgart 21, nur eine Nummer größer. Nun, wie es scheint, hat der Galaktische Hyperraum-Planungsrat seit längerem von der Sprengung der Erde Abstand genommen und vermutlich Vogonen und Cyborgs in die Planungsämter der Großstädte eingeschleust, in denen alle Schaltjahre Baupläne zur Einsicht ausgelegt werden. Wie anders ist es zu erklären, dass die Ämter mit dem Nahverkehr problemlos zu erreichen sind, aber Lichtjahre von der Lebenswelt normaler Erdenbürger entfernt liegen?</em></p>
<p><em>Auf einem anderen Stern</em></p>
<p><em>Nicht nur auf einem anderen Stern, in einer anderen Galaxie vermuten wir die Kommandozentren der Finanz- und Immobilienunternehmen, die diese Städteplanung vorantreiben, sehr weit entfernt von unserm kleinen Erdenleben: Die Sauers, Stuckerts, Unmüssigs, die Gagfah und die Bauunion. Dort ist auch das neue Zentrum der Freiburger Stadtbau geortet worden, und zwar in einem ganz besonders Schwarzen Loch.</em></p>
<p><em>Seit Freiburgs grüner OB die Stadt- und Aufsichtsräte des kommunalen Wohnungsunternehmens zur Geheimhaltung nach Aktienrecht verdonnert hat,  dringt  so  gut  wie  nichts  an  Infos  aus dem Schwarzen Loch  nach draußen auf die Erde (Schwarz-Grünen Loch). Nur gelegentlich, mit intergalaktischer Verspätung, verirrt sich eine schwache Nachrichtenstrahlung in die Spalten der Badischen Zeitung. Dort konnten wir zum Beispiel über ein Vorhaben der Stadtbau im hochpreisigen Herdern lesen, in besagter Johann-Sebastian-Bach-Straße: Ein ganzer Straßenzug mit 100 einfachen Mietwohnungen wird platt gemacht und durch bestens ausgestattete und wärmegedämm-teste Neubauwohnungen „ersetzt“. Für wen?</em></p>
<p>Das Schwarze Loch</p>
<p><em>Gibt es Verdrängungsprozesse („Gentrifizierung“) etwa auch in Freiburg, gar mit Grüner Beteiligung (OB, stärkste Gemeinderatsfraktion)? Also nicht nur im fernen Berlin, wo im Szene-Stadteil Prenz-lauer Berg nur noch 10 % der Bevölkerung von vor 20 Jahren wohnt? Was würde Renate „Eine-Stadt-fuer-alle“ Künast dazu sagen?</em></p>
<p><em>Fragen wir doch einfach mal: In welchem Planungsamt, auf welchem Stern haben die Pläne für die J.S.Bach-Straße ausgelegen? Wann gab es eine öffentliche Diskussion, die wir nicht mitbekommen haben? Ist die Einspruchsfrist schon abgelaufen, bevor sie angefangen hat (Raum-Zeit-Anomalie)? Statt Albert Einstein ziehen wir Adam Ries zu Rate und rechnen:</em></p>
<p><em>Astronomische Zahlen</em></p>
<p><em>Die Stadtbau selbst kalkuliert mit rund 3.000 €/m² Gesamtkosten beim Bauvorhaben an der Uferstraße im nicht so noblen Haslach. Wir kalkulieren weiter:</em></p>
<p><em>Ein Baudarlehen mit günstigem Zins von 3 % plus 1 % Tilgung, das macht zusammen 4 % für den Kapitaldienst. Auf 3.000 € je m² gerechnet sind das 120 € im Jahr oder 10,00 € im Monat.</em></p>
<p><em>Dazu kommen 2,00 € pauschal für Instandhaltung und Verwaltung, das macht 12,00 € je m² im Monat reine Kaltmiete (bzw. Belastung bei Erwerb) für das Bauvorhaben J.S.Bach-Straße.</em></p>
<p><em>Für wen wird hier gebaut? Die Mietobergrenze für einen Hartz-IV-Haushalt mit 4-Personen beträgt 5,76 €/m². Sind das Wohnungen für die Zielgruppe, die die Satzung der Freiburger Stadtbau so schön aufzählt?</em></p>
<p><em>„Die Gesellschaft der Stadtbau und ihre Organe … verfolgen in allen Geschäftsbereichen die Zurverfügungstellung von preiswertem Wohnraum im Stadtgebiet Freiburg, sowie die Versorgung einkommensschwacher Bevölkerungsteile, alleinerziehender Eltern, Arbeitsloser, Obdachloser und Jugendlicher.“</em></p>
<p><em>Fehler im Bordcomputer</em></p>
<p><em>Haben die Freiburger Grünen den Kurs verloren, auf Grund eines Rechenfehlers im Bordcomputer? Wir wissen es nicht, direkter Kontakt ist nicht möglich, jede Botschaft ist im Schwarzen Loch versackt. In alten Archiven haben wir eine Spur gefunden. Sollte der OB bereits vor 20 Jahre sein heimliches Regierungsprogramm verkündet haben, ohne dass die Wähler es gemerkt haben? Und zwar im Titel seiner Doktorarbeit: „Grüne Theorie und graue Wirklichkeit. Die GRÜNEN und die Basisdemokratie.“? Oder wie es der Kabarettist Matthias Deutschmann zeitgemäß umformuliert hat: „An der Macht sind alle Grünen grau“?</em></p>
<p><em>Grüne Flaschenpost</em></p>
<p><em>Aber grün ist die Hoffnung, und die stirbt zuletzt. Auf der Suche nach einer Antwort auf die beunruhigenden Fragen stieß unser leistungsstärkstes Weltraumteleskop zufällig auf eine interstellare Flaschenpost in einer fernen Umlaufbahn um das Schwarz-Grüne Loch mit einer rätselhaften Botschaft. Es gelang diese zu entschlüsseln, da war die Freude groß. Keine machtbesessenen Aliens und Klingonen hatten diese  abgesetzt, sondern  freundliche  Menschen,</em></p>
<p><em>die es förmlich nach Kooperation, Transparenz und sozialem Handeln drängt – echte Grüne. </em><em>Die Freude steigerte sich, als wir den Text der Flaschenpost tatsächlich mit der Website der Partei der Grünen Wort für Wort abgleichen konnten, unter der Überschrift:</em></p>
<p><em>„Charta der Global Greens &#8211; Canberra 2001“</em></p>
<p><em>„Teilhabe am demokratischen Prozess“</em></p>
<p><em>„Wir streben eine Demokratie an, in der alle Bür-gerinnen und Bürger &#8230; unmittelbar an umwelt-relevanten, wirtschaftlichen, sozialen und politi-schen Entscheidungen, die ihr Leben beeinflus-sen, teilhaben können&#8230;</em></p>
<p><em>Das erfordert </em></p>
<p><em>&#8211;  eine Stärkung der Rechte des einzelnen durch Zugang zu allen entscheidungsrelevanten Informationen&#8230;</em></p>
<p><em>&#8211;  die Überwindung der Ungleichheiten an Wohlstand und Macht, die an der Teilhabe hindern…“</em></p>
<p><em>Hallo Freiburger Grüne,</em></p>
<p><em>rufen wir ins Schwarze Loch zurück, wir holen euch da raus! Auch wenn ihr schon von dem einen oder dem anderen Cyborg unterwandert sein solltet &#8211; wir werden euch helfen, die schönen Ziele der Grünen Charta umzusetzen: Bei der Freiburger Stadtbau, zum Beispiel in Herdern in der Johann-Sebastian-Bach-Straße.</em></p>
<p><em>Transparenz ist machbar</em></p>
<p><em>Zunächst hätten wir gern wie in eurer Charta versprochen den uneingeschränkten Zugang zu den betreffenden Unterlagen aus dem Aufsichtsrat, wo ihr vor eineinhalb Jahren den Abriss der Häuser und Neubau unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen habt. Ihr habt die Macht und die Mehrheit dazu. Dann ist  selbstverständlich ein  Bau- und Abrissstop angesagt, bis die Alternativen öffentlich verhandelt und geprüft sind. </em></p>
<p><em>Einspruchsfrist abgelaufen?</em></p>
<p><em>Die Grüne Charta fordert „&#8230;die Überwindung der Ungleichheiten an Wohlstand und Macht, die an der Teilhabe hindern“. Das ist durch Zerstörung von preiswertem Wohnraum und Neubaumietpreisen über 10 €/m² schwerlich zu machen. Das können wir euch gern erläutern. Ihr zögert? Weil die Einspruchsfrist abgelaufen ist? Egal. Stuttgart lässt grüßen. Und mit dem Baugebiet Gutleut-matten in Haslach und anderen Projekten der Stadtbau machen wir weiter.</em></p>
<p><em>„Alle Fakten müssen auf den Tisch! Schluss mit der Geheimniskrämerei!“ So kürzlich unser Bord-seelsorger Heiner Geißler im Gespräch mit dem Zweiten Bordnavigator Boris Palmer. Unsere Raumkapsel ist gestartet und auf dem Weg. Kurs: Das Schwarz-Grüne Loch. Wenn die Stadtbau und andere Investoren nicht in der Lage sind, preiswerte Mietwohnungen zu erhalten und zu schaffen, wird ihnen unsere Baugruppe „Wem gehört die Stadt“ mit Rat und Tat zur Seite stehen.</em></p>
<p><em>Mit astronautischen Grüßen</em><em> </em><em> </em></p>
<p><em>Intergalaktische Baugruppe „Wem gehört die Stadt ?“<br />
Terrestrische Mailbox: c/o </em><em><a href="mailto:aktionsperrminoritaet@gmx.de">aktionsperrminoritaet@gmx.de</a></em><em></em></p>
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