<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rede | &quot;Wem gehört die Stadt?&quot;</title>
	<atom:link href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/tag/rede/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org</link>
	<description>Baugruppe: &#34;Wem gehört die Stadt?&#34; im Mietshäuser Syndikat</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Oct 2013 08:40:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.wemgehoertdiestadt.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/11/cropped-Verdrängung-32x32.png</url>
	<title>Rede | &quot;Wem gehört die Stadt?&quot;</title>
	<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Zauberei Redebeitrag Wohnraum-Demo Freiburg 28.9.2013</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2013/10/01/zauberei-redebeitrag-wohnraum-demo-freiburg-28-9-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 05:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BV Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gutleutmatten]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wemgehoertdiestadt.org/?p=630</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier unsere Rede zur Demo “Keine Profite mit der Miete!” am 28.09.2013 Direkt neben Freiburgs neuem Baugebiet Gutleutmatten, gegenüber der BZ an der Basler Straße, zwischen Eschholzstraße und der Bahnlinie, befindet sich die Straße „Am Radacker“. Sie hat ihren Namen &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2013/10/01/zauberei-redebeitrag-wohnraum-demo-freiburg-28-9-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
The post <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2013/10/01/zauberei-redebeitrag-wohnraum-demo-freiburg-28-9-2013/">Zauberei Redebeitrag Wohnraum-Demo Freiburg 28.9.2013</a> first appeared on <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org">"Wem gehört die Stadt?"</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier unsere Rede zur Demo <a href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/2013/07/aufruf-zur-bundesweiten-demonstration-die-stadt-gehort-allen-keine-profite-mit-der-miete-am-28-september-2013/">“Keine Profite mit der Miete!”</a> am 28.09.2013</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Direkt neben Freiburgs neuem Baugebiet Gutleutmatten, gegenüber der BZ an der Basler Straße, zwischen Eschholzstraße und der Bahnlinie, befindet sich die Straße „Am Radacker“. Sie hat ihren Namen <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> daher, dass jahrhundertelang an der Straße nach Basel die schweren Fuhrwerke der Kaufleute oder die Ochsenkarren der Bauern ihre Räder in den Acker eingegraben haben.Nein, anders als die Einfamilienhausbebauung suggeriert, ging es hier alles andere als heimelig zu: Der Radacker war die Hinrichtungsstätte Freiburgs. Hier wurden in vergangenen Jahrhunderten die zum Tode Verurteilten „auf das Rad geflochten“, d.h. bestialisch gefoltert, und anschließend je nach Urteil enthauptet, aufgehängt oder verbrannt. <span id="more-630"></span><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Letzteres Schicksal betraf vor allem Frauen, denen als vermeintlichen Hexen der Prozess gemacht und die angeblich &#8211; Zitat &#8211; des „abscheulichen Lasters der Zauber- und Hexerei“ überführt worden waren. (Das ist ein Zitat aus einem Freiburger „Rechtsgutachten“ von 1603)</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Schreie der Opfer von damals sind längst verhallt, am Radacker quietschen heute die Räder der Stadtbahnlinie Nr. 5 Richtung Rieselfeld in der Kurve. Vorbei geht es weiter zu den Gutleutmatten. Wahrlich keine gehobene Wohngegend war das damals. In nächster Nachbarschaft zur Richtstätte befand sich das sogenannte Gutleuthaus. Dorthin wurden im Mittelalter die Leprakranken, die auch Aussätzige oder Gutleut genannt wurden, verbannt, wo sie von barmherzigen Schwestern gepflegt wurden.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Heute gibt es keine Todesstrafe mehr, die Lepra-Krankheit ist in Europa ausgerottet, und für das Landgericht Freiburg sind Hexerei und Zauberei kein Thema mehr. Aber – ihr werdet es kaum glauben – ausgerechnet hier auf den Gutleutmatten ward ein echter Zauberer gesichtet. Kein Schauspieler des Stadttheaters wie bei den Events im Sommer auf den Gutleutmatten, der etwa in der Rolle des Zauberer Zacharias Zwackelmann aus dem Stück vom Räuber Hotzenplotz auftrat, nein:</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Unser Zauberer ist echt. Sein Auftritt war beim ersten Spatenstich für Freiburgs neuen Stadtteil am Morgen des 24. Juli, wo er sachkundig und wohlwollend die rumpelnden Baggerversuche des Oberbürgermeisters beobachtete. Er ist im Nebenerwerb Chef der Freiburger Stadtbau. Er heißt nicht Zwackelmann, sondern Klausmann, obwohl er öfters für die MieterInnen der Stadtbau den Zwackelmann gibt. Besonders bei Mieterhöhungen. Darüber ist er sehr unglücklich. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Denn er ist noch Zauberlehrling und als solcher arg bemüht, ein guter Zauberer zu sein: Deshalb will er viele, viele Neubauwohnungen auf die Gutleutmatten hinzaubern. Damit die vielen, armen Leute wieder ein Dach über dem Kopf bekommen, das sie bezahlen können; die von bösen, habgierigen Haus- und Grundbesitzern aus ihren Wohnungen in den anderen Stadtteilen verdrängt wurden. So hat er eine stadtbekannte neue Zauberrezeptur entwickelt, mit der er all die die Obersten Bestimmer und Bestimmerinnen des Städtchens Freiburg überzeugen konnte.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das ist das Rezept: Er lässt die Mieten in den vielen Altbauwohnungen der Stadtbau regelmäßig hochsetzen: So wie aktuell bei 3.500 Wohnungen im Freiburger Westen. Bis das Niveau des Freiburger Mietspiegels erreicht wird (der dann alle Jahre wieder kräftig angehoben wird). Mit diesen satten Mehreinnahmen gewinnt er Eigenkapital, um neuen Wohnraum zu errichten. So einfach ist das zaubern.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">So können Mieter in den Altbauwohnungen ganz beruhigt ihren eigenen Mieterhöhungen zustimmen, denn sie wissen: Damit werden doch genau die Wohnungen errichtet, in die sie umziehen dürfen, wenn sie die Mieten in den Altbauvierteln nicht mehr zahlen können. – Ein wahrlich zauberhaftes Modell.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Kein Wunder, dass unser Zauberlehrling Klausmann seit Jahren gegen Mietenstopp oder die Verlängerung der sozialen Bindungsfristen ankämpft.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Denn dadurch, so sein O-Ton zum Handlungsprogramm Wohnen, würden „der Stadtbau Verluste in Form entgangener Mieteinnahmen entstehen. Ohne eine Anpassung der Mieten an den Mietspiegel aber könne kein dringend benötigter zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden.“ Zitat Ende.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Zusätzlicher Wohnraum, der ja nun in der Tat dringend benötigt wird, um diejenigen Haushalte unterzubringen, die nun die Miete nicht mehr zahlen können und verdrängt werden. Zum Beispiel aus Haslach oder Weingarten. Aber auch aus den nicht mehr ganz so neuen Baugebieten Rieselfeld und Vauban, die schon jetzt zu den teuersten Vierteln Freiburgs gehören und deren Sozialwohnungen zunehmend aus der Bindung fallen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Doch unangefochten von kleinlicher Kritik hat unser Zauberlehrling Klausmann seine Aufgabe erfüllt: Er kann neue Wohnungen in gewünschter Zahl bauen, für die vielen, armen Menschen, die die Mieten in den Altbauvierteln nicht mehr zahlen können, auch die Mieten der Stadtbau. So kann er Tag für Tag in seinem Zauberschloss am Karlsplatz reinen Herzens in den Miet- und Zauberspiegel schauen und fragen:</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Mietspieglein, Mietspieglein an der Wand, wer ist der teuerste Vermieter im Land? Und sich jeden Morgen die Antwort erhalten:</span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Herr Zauberer Klausmann, ihr seid sehr teuer hier. Aber die Kollegen Sauer, Kleinert und Unmüssig sind immer noch teurer wie ihr.“</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Bei so viel wirklich tollen Zauberstücken aus der Rezeptküche des Neoliberalismus ist es keine Frage: Wollen wir weiterhin die Hälfte unseres Einkommens für die Miete zahlen müssen? Tendenz unaufhaltsam steigend, wie der Meeresspiegel? &#8211; Nein. Wollen wir weiterhin von einem Stadtviertel in das nächste verdrängt werden, weil wir die Miete nicht mehr zahlen können? – Nein. Wie wollen wir in Zukunft Wohnen? Wie könnte eine durchgehend soziale Freiburger Stadtbau aussehen? Wie soziale Wohnungsunternehmen und Genossenschaften? Welche Handlungsmöglichkeiten können wir in den neuen und alten Baugebieten entwickeln, die der sogenannten „Generierung von Eigenkapital“ à la Klausmann durch Mieterhöhung und Privatisierung von Altbaubeständen einen Riegel vorschieben.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Wir wollen die Stadt nicht diesen Investoren überlassen – und die Häuser dem Markt entziehen. Auf jeden Fall den Miet- und Zauberspiegel abhängen. Oder besser einschmeißen!</span></p>
The post <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2013/10/01/zauberei-redebeitrag-wohnraum-demo-freiburg-28-9-2013/">Zauberei Redebeitrag Wohnraum-Demo Freiburg 28.9.2013</a> first appeared on <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org">"Wem gehört die Stadt?"</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das &#8222;Viel-Häuser-Projekt&#8220; &#8211; Rede auf der &#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220;-Demo am 29.10.2011</title>
		<link>https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/11/08/das-viel-hauser-projekt-rede-auf-der-wem-gehort-die-stadt-demo-am-29-10-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wem gehört die Stadt?]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 22:35:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BG Wem gehört die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Stadtbau]]></category>
		<category><![CDATA[Gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Herdern]]></category>
		<category><![CDATA[Johann-Sebastian-Bach Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Streubesitz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wemgehoertdiestadt.org/?p=310</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier dokumentieren wir das Redemanuskript der &#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220;-Demo am 29.10.2011 in Freiburg. Wir sind eine Baugruppe – eine spezielle: Die Baugruppe „Wem gehört die Stadt“ aus dem Mietshäuser Syndikat. Wir arbeiten an wohnungspolitischen Themen wie z.B. Recht auf &#8230; <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/11/08/das-viel-hauser-projekt-rede-auf-der-wem-gehort-die-stadt-demo-am-29-10-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
The post <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/11/08/das-viel-hauser-projekt-rede-auf-der-wem-gehort-die-stadt-demo-am-29-10-2011/">Das „Viel-Häuser-Projekt“ – Rede auf der „Wem gehört die Stadt?“-Demo am 29.10.2011</a> first appeared on <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org">"Wem gehört die Stadt?"</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier dokumentieren wir das Redemanuskript der <a title="Demo “Wem gehört die Stadt?” (29.10.11)" href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/2011/09/aufruf-zur-demo-wem-gehort-die-stadt-29-10-11/">&#8222;Wem gehört die Stadt?&#8220;-Demo</a> am 29.10.2011 in Freiburg.</p>
<p>Wir sind eine Baugruppe – eine spezielle: Die Baugruppe „Wem gehört die Stadt“ aus dem <a title="Mietshäuser Syndikat" href="http://www.syndikat.org/">Mietshäuser Syndikat</a>.<br />
Wir arbeiten an wohnungspolitischen Themen wie z.B. <a title="&quot;Recht auf Stadt&quot; - Netzwerk Freiburg" href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/">Recht auf Stadt</a>, Verdrängung und Gentrifizierung, Privatisierung; und zwar jeweils in Verbindung mit konkreten Bauprojekten, bei denen wir Alternativen zur üblichen Verdrängungsökonomie durch Eigentumsbildung und/oder hochpreisige Mieten entwickeln und verwirklichen wollen. Unser Ziel ist es Mietwohnungen zu erhalten oder auszubauen, die auch für GeringverdienerInnen bezahlbar sind; und die mit einer dauerhaften Sozialbindung ausgestattet und unverkäuflich sind, vorzugsweise nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats; und die genossenschaftlich organisiert sind. <span id="more-310"></span></p>
<p>Leider ist uns unser letztes Projekt abhanden gekommen, die <a title="Johann-Sebastian-Bach-Str." href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/tag/johann-sebastian-bach-str/">Johann-Sebastian-Bach-Straße</a> in Herdern. Das ist eine Siedlung mit 100 Wohnungen, ein ganzer Straßenzug. Der gehört der Freiburger Stadtbau, die dort abreißen und hochpreisigen Wohnraum ab 11,50 €/m² errichten lässt. Eine Hausbesetzung sowie unsere Bemühungen, die Häuser zu erhalten und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen, sind an der Grün-Schwarzen Mehrheit im Gemeinderat und im Aufsichtsrat der Freiburger Stadtbau gescheitert. Das Ergebnis: Herdern wird Hartz-IV-freie Zone.</p>
<p>Nun sind Häuser und Grundstücke für solche Projekte in Freiburg nicht gerade leicht zu finden. Aber wir sind bei unserer Suche fündig geworden: Stellt euch vor, wir haben einen ganzen bisher unsichtbaren (unauffälligen) (schlummernden) Stadtteil entdeckt [der darauf wartet, von Herrn Klausmann wachgeküsst zu werden, wenn es sein muss mit dem Abrissbagger].</p>
<p>Wo liegt dieser Stadtteil? Wie das bei Entdeckungen so üblich ist, zunächst stößt man auf Hinweise und Anhaltspunkte, die Grenzen sind noch unklar, dann entdeckt man erste Konturen und nach und nach werden die Umrisse deutlich. Er ist möglicherweise so groß wie das Rieselfeld und Vauban zusammen. Aber obwohl es sich um tausende von Wohnungen handelt, sind sie eher unscheinbar und treten nicht als einheitlicher Stadtteil in Erscheinung, sie liegen eher verstreut.</p>
<p>Erste Hinweise fanden wir im Geschäftsbericht der FSB, dort steht, dass 3000 Wohnungen sich als „entwicklungsfähig“ herauskristallisiert haben. Da der Bestand rund 8000 Wohnungen umfasst, sind vermutlich 5000 Wohnungen als „nicht entwicklungsfähig“ abgeschrieben. Die Häuser werden entweder abgerissen und neubebaut, wie in der JSBach-Straße, oder verkauft wie in der Gartenstadt nach dem „Reihenhausprogramm im Bestand“.</p>
<p>Ein Teil dieser 5000 Wohnungen  ist der sogenannte <a title="Gentrifizierung in Freiburg – “Streubesitz”" href="http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2011/09/07/gentrifizierung-in-freiburg-streubesitz/">Streubesitz</a>, der ja ganze Straßenzüge umfasst, wie die Freiligrathstraße in der Gartenstadt und andere Häuser aus dem „Reihenhausprogramm im Bestand“.</p>
<p>Wer kann den „Schwellenhaushalten“, den Familien und Alleierziehenden mit Kindern es verdenken, wenn sie sich dort ihr Wohneigentum erwerben können und sich auf diese Art absichern gegen Verdrängung und ständige Mieterhöhungen? Aber leisten können es sich nur die Familien, die das notwendige Eigenkapital von 40.000 € vorweisen können. Ärmere MieterInnen sind ausgeschlossen. Und auch dieses Programm wandelt preiswerten Mietwohnraum in Eigentumdswohnungen um. Nach Ablauf der Bindungs- und Selbstnutzungsfrist von 10 Jahren können diese Wohnungen wieder teuer verkauft oder vermietet werden, wie es auch im Vauban oder Rieselfeld bei den ehemals geförderten Wohnungen geschieht.</p>
<p>Aber genau um diese dauerhafte Sozialbindung von bezahlbaren Mietwohnungen, um die Unverkäuflichkeit geht es uns!</p>
<p>Deshalb bewerben wir uns auch für einen Teil der Häuser. Wir wollen ein neues selbst organisiertes Mietshausprojekt. Für MieterInnen, die kein Eigenkapital besitzen, aber auch gesichert gegen Verdrängung und unbezahlbare Mieten wohnen wollen. Viele Häuser, die im Streubesitz verstreut liegen.</p>
<p style="text-align: center;">Das Viel-Häuser-Projekt</p>
<p>Vekauft werden sollen diese Häuser nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats, von einer GmbH, entsprechend der SUSI GmbH oder der Grether Ost GmbH.</p>
<p>Einen passenden Namen für die Projekt GmbH haben wir uns auch schon überlegt, nämlich</p>
<p style="text-align: center;"><strong>FSB GmbH</strong></p>
<p>Wobei FSB nicht Freiburger Stadtbau bedeutet, sondern</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Freiburger Streu Besitz GmbH</strong></p>
<p>Damit dieser neuentdeckte unscheinbare Stadtteil der 5000 „nicht entwicklungsfähigen Wohnungen“ nicht nach und nach privatisiert und zur Hartz-IV-freien Zone wird.</p>
The post <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org/2011/11/08/das-viel-hauser-projekt-rede-auf-der-wem-gehort-die-stadt-demo-am-29-10-2011/">Das „Viel-Häuser-Projekt“ – Rede auf der „Wem gehört die Stadt?“-Demo am 29.10.2011</a> first appeared on <a href="https://www.wemgehoertdiestadt.org">"Wem gehört die Stadt?"</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
